A Flashpacker’s Life…im April – Paradies x 2: Kanifushi & Helengeli Islands, Malediven

9. Mai 2016

Im April habe ich das Paradies im Indischen Ozean gleich doppelt entdeckt. Auf den Inseln des North Malé Atolls Kanifushi und Helengeli.

Im April war ich so auf meine bevorstehende Reise auf die Malediven fokussiert, dass ich mich nicht erinnern kann, an welchen nennenswerten Orten ich im April sonst noch gewesen sein sollte. Denn eigentlich spiegelt diese Rubrik ja mein sehr buntes Yoga- und Reise-Dasein eines Monats wider. Egal, diese Collage mit den üblichen 9 Bildern beschreibt ausnahmsweise nur eine einzigen Trip. Er führte mich von München über Dubai (wo ich das erstmalige Vergnügen hatte, mich in einem Airbus A380 breit zu machen) nach Malé, die Hauptstadt der Malediven. Von dort aus ging es mit einem nicht weniger interessanten Flug zum Atmosphere Resort auf die Insel Kanifushi – und ich seh’ die Piloten, die barfuß das Wasserflugzeug steuerten, noch genau vor mir! Nach vier traumhaften Tagen und Nächten flog ich wieder zurück nach Malé und von dort ging’s mit dem Schnellboot für drei weitere Nächte zum OBLU Resort auf Helengeli Island, das ebenfalls zu den Atmosphere Hotels zählt.

Zwei Paradiese, die unterschiedlicher nicht sein könnten. An die exklusiven 5-Sterne-Atmosphäre hatte ich mich ziemlich schnell gewöhnt: Rosenblüten-Whirlwannen unter freiem Himmel und kulinarische Höhenflüge im Just Veg-Restaurant, bei dem kein geringerer als Fabrizio Marino (der für sein vegetarisches Joia-Restaurant in Mailand schon einen Michelin Stern erkochte) seine Finger im Spiel hat. Und dann erlebte ich nur eine halbe Flugstunde entfernt (hätte ich nicht zuerst den ganzen Weg bis Malé zurückfliegen müssen – fröhliches Inselhopping gibt’s aber auf den Malediven nicht) einen drastischen Szenenwechsel: naturnahes Laid-back-Feeling auf Helengeli. Drehte sich auf Kanifushi alles um beste Weine und den besten Platz am Pool, war die Stimmung auf der naturbelassenen Insel Helengeli eine ganz andere. Nicht besser oder schlechter, aber anders. Völlig anders. Ich habe zwar im Just Grill Restaurant mindestens ebenso gut gespeist und wunderbaren Cappuccino in Helen’s Bar getrunken, doch was mich wirklich faszinierte, war die Tier- und Pflanzenwelt, die hier völlig unbeeindruckt das tut, was sie wohl schon tat, als es das OBLU noch nicht gab: Einsiedlerkrebse und Krabben brachten geschäftiges Leben auf den Strand, im Wasser tummelten sich bunte Fische und sogar ein Riff-Hai, der mir anfangs trotz überschaubarer Größe gefährlich erschien. Doch nachdem selbst kleine Fische in seiner Umgebung überlebten und ich Erkundigungen beim OBLU-Team einholte, war ich sicher, dass das beeindruckend schöne Tier herzlich wenig an meinen Füßen interessiert war. Neugierig war es trotzdem. Ebenso wie die Fische, die ihre Augen nach oben drehen, wann immer man über sie hinwegschwamm. Schön zu sehen, wie harmonisch Mensch und Tier auf und um eine kleine Insel im Indischen Ozean zusammenleben können!

Und wie schon in meinem Post über Meditation im Paradies erwähnt: Auf meiner Yogamatte stand ich eigentlich nur, weil ich das angebotene Morgenyoga testen wollte. Meditiert habe ich ein einziges Mal. Sechs Minuten. Und bevor mich das schlechte Gewissen ereilte, habe ich bemerkt, dass all das in so wunderbarer Umgebung einfach überflüssig ist. Jeder Schritt, jeder Atemzug, jede Begegnung – vor allem jene mit den Einsiedlerkrebsen und meinem Hai, der wie ein Haustier vor meinem Strandabschnitt hin und her schwamm – war so etwas wie Meditation. Noch immer ergötze ich mich an mitgebrachten Erinnerungen in Form von unzähligen Fotos – Sonnenuntergang, Palmenstrand, Horizont, Muscheln, Sonnenuntergang, Palmenstrand….immer und immer wieder, weil ich einfach nicht genug davon bekommen kann. Mein April war mit dieser Reise ins Paradies, das sich von zwei sehr unterschiedlichen Seiten zeigte, sehr ausgefüllt. Was immer sonst noch im April geschehen ist, es war vermutlich ohne Bedeutung, auch wenn ich meinen Instagram-Channel danach befragen könnte, um ganz sicher zu gehen.

 

A Flashpackers Life April Malediven

1 Comment

  • Reply Yami & Toddy 19. Juni 2018 at 23:24

    Hallo Jeanette,

    sehr treffen und inspirierend, besonders der Teil mit der Meditation 👍Jedoch sind die Resorts der Malediven doch eigentlich schon teuer, nach unserem Verständnis vom Flashpacking jedenfalls viel zu teuer 😊
    Aber die Malediven sind besonders für Flashpacker zu empfehlen! Und zwar dort die Einheimischen Inseln, wo man mit einem Budget von etwa 50 USD die Nacht schon urlauben kann.
    Unser Inselnauten Blog und Podcast erklärt wie das geht und was das Land auch für Low Budget Urlauber so besonders und interessant macht. Vielleicht zieht es Dich ja auch nochmal zurück ins Paradies 😀und wir bieten dort zusammen mal eine Yoga Woche an!?
    Liebe Grüße von den Inselnauten
    Yami & Toddy 👫

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