FYT Inspiration: Wohin geht die Reise? – Ein neues Jahr & 4 gute Vorsätze

2. Januar 2018
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2018 ist gerade 2 Tage alt. Doch dies ist kein Jahresrückblick und auch keine Vorschau auf neue Reisen. Es ist die unbestimmte Vorfreude auf ein gutes Jahr.

Wer kennt ihn nicht, den Film „Ein gutes Jahr“ mit Russell Crowe? Einer meiner Lieblingsfilme, weil das goldgelbe Toskana-Licht bis ins Wohnzimmer leuchtet und Russel Crowe nach einer Kehrtwende den Sinn des Lebens erkennt. 2017 war ich zwar nicht in der Toskana, aber ich erinnere mich an ein perfektes Wochenende in Verona. Unter anderem. Denn es war ein bewegtes und äußerst reisefreudiges Jahr. Erst ab Mitte Oktober hatte mein Trolley wieder Gelegenheit, zumindest eine dünne Staubschicht anzulegen.

Von kleineren Ausflügen nach Würzburg oder Triest mal abgesehen. Und ja, dann war da noch mein tiefenentspanntes Ayurveda-Wochenende an einem versteckten Ort namens Birstein. Aber das zählt schon alleine deshalb nicht, weil ich ohne mir etwas dabei zu denken, ohne Reisepass im Zug saß. Prompt wurde ich von der deutschen Bundespolizei danach gefragt. Als mir der freundliche Beamte mitteilte „Sie wissen aber schon, dass Sie im ‚Ausland‘ einen Ausweis dabei haben müssen?“, antwortete ich nur trocken, weil völlig ernst gemeint: „Wenn ich von Salzburg nach Deutschland fahre, ist das für mich kein Ausland.“ Ich durfte weiterfahren und beherzigte den guten Rat, mit meinem Handy sicherheitshalber ein Foto von meinem Reisepass zu machen.

Wie dem auch sei, kommen wir zurück zur Ausgangsfrage: Wohin geht die Reise? Und: War ich 2017 tatsächlich so unglaublich viel unterwegs, wie alle behaupten? Ähm…ja! Zumindest, was die ersten 10 Monate des Jahres betrifft. Aber sind wir mal ehrlich: Wir Reiseblogger stehen ja auf diese Art von Action. Heimkommen, nur um die Wäsche zu waschen, den Trolley neu zu packen und am nächsten Tag gleich wieder ins nächste Abenteuer aufzubrechen. Das ist unsere Droge! Wir lieben das, auch wenn wir auf Facebook anderen gerne mal vorjammern, wie anstrengend das Jetsetter-Leben sein kann.

„Jetlag is my favorite drug!“

– Jacques Custeau

Und dennoch lese ich aus all den Jahresrückblicken und Vorschauen heraus, dass die – ja, manchmal etwas seltsame – Spezies der Reiseblogger 2018 etwas kürzer treten möchte. Oder besser gesagt: Lieber weniger oft verreisen, dafür länger an einem Ort verweilen, um das Land, die Kultur und die Menschen in ihrer ganzen Tiefe und Fülle zu erleben, statt nur als oberflächlicher Tourist vorbeizuschauen.

Der kollektive Vorsatz folgt also dem Trend des langsamen Reisens.

Und auch ich habe mich nach und nach vom Begriff „Flashpacking“ verabschiedet. Ich finde das Wort irgendwie nicht mehr zeitgemäß.

Es ist mindestens so uncool wie Fastfood & Coffee-to-go. Mit Plastikdeckel. Geht einfach gar nicht mehr im Jahr 2018.

Und ja ich weiß, auch das Wort „uncool“ ist extrem uncool. Egal. Ich bin 40+. Ich darf das.

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Was die reisenden ‚Lifestyle‘-Blogger (Ein komisches Wort, denn Lifestyle ist irgendwie alles und nichts.) betrifft, bleibt zu hoffen, dass wir 2018 nicht wieder durch tausende Fotos von Santorini (Blau-Weiß), Marrakesch (Türkis-Gold) und Positano (Rosa…viel zu viel Rosa!) scrollen müssen. Dass wir nicht zum X-ten Mal sehen müssen, wie das Meerwasser in den Pool von Bondi Beach schwappt. Und von Bloggerinnen, die die Hand ihres fotografierenden Instagram-Husbands ins Bild zerren, haben wir wohl ebenso genug, wie von Strandnixen, die unter ihrem Strohhut eine rote Riesenmelone in die Kamera halten, weil es ja ach so schön aussieht.

Und wer bitte möchte 2018 schon wieder den Spruch „Collect moment, not things“ hören?

Man kann mich im neuen Jahr auch gerne mit dem Zitat „The world is a book, and those who don’t travel….“ verschonen. Ich weiß mittlerweile gut, wie der Satz zu Ende geht, denn ich habe ihn vermutlich 2.378 Mal irgendwo gelesen.

Kann jetzt sein, dass man meint, ich möchte hier schlechte Vibes verbreiten. Das neue Jahr schon nach 48 Stunden kritisieren. Aber nicht doch!

Ich plädiere nur für etwas Neues. Mehr Individualität. Vielleicht auch etwas Gewagtes, weil es ganz einfach anders ist.

Und damit meine ich keine grazilen Yoga-Damen in hautfarbenen Jumpsuits, die sich gerade dramatisch auf Instagram vermehren, um vermeintlich nackte Haut in Aufmerksamkeit zu transformieren.

Vielleicht ist das alles aber auch nur der Eindruck, den meine eigene Yoga-Reise-Onlineblase hinterlässt.

Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm?

Ist es auch nicht. Denn es gibt auch Positives zu vermelden. Ich habe so einige Good Vibes erspäht, die ich 2018 in meiner Rolle als sprituelle Reisebloggerin oder vielreisende Yogini oder… (hm, in welche Schublade passe ich eigentlich? Ich vermute, in keine so richtig!) aufgreifen möchte. Ich bin jedenfalls höchstgradig inspiriert und motiviert. Das neue Jahr wird einfach großartig! Und das sage ich, obwohl ich für 2018 noch keine einzige Reise fix gebucht habe! Man stelle sich das mal vor: Alle Optionen sind noch vollkommen offen! Bali, Mexico, Lissabon…und wer weiß, was sonst noch.

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#1 >> LOSLASSEN

Ich sehe das nämlich so: Das Universum wird mir genau DAS vor die Füße werfen, was es für richtig hält. Ich werde nämlich die wichtige Übung des LOSLASSENS im neuen Jahr perfektionieren. Denn es macht Platz für das Neue und das Unbekannte. Und es schenkt Bewegungsspielraum und Spontaneität. Die Freiheit dazu nehme ich mir. Beziehungsweise habe ich mir die Freiheit ja schon in den letzten vier Jahren meiner Selbständigkeit erarbeitet. Ich kann morgen entscheiden, in ein Flugzeug zu steigen. Ich muss kein Wochenende abwarten und ich muss auch keinen Urlaub beantragen. Wie großartig ist das eigentlich?

Ich habe die Sache mit dem Loslassen schon kräftig geübt: Ich wollte im September 2017 UNBEDINGT bei einem Retreat mit Erica Jago im Mandali Retreatcenter dabei sein. Leider war es bereits ausgebucht. Erst in dem Moment, als ich diesen innigen Wunsch losgelassen hatte, bekam ich kurzfristig die Nachricht, dass doch noch ein Platz frei geworden wäre! Das Universum funktioniert eben nach seinen eigenen Regeln.

Und es ist eigentlich auch sonnenklar, dass es viel besser ist, mit dem Flow zu gehen, statt ständig dickköpfig gegen den Strom zu schwimmen. Oder gegen die Wand zu rennen. Oder gegen Windmühlen zu kämpfen.

Und damit kommt auch gleich ein weiterer Faktor ins Spiel: die Zufriedenheit.

#2 >> ZUFRIEDEN SEIN

Zufriedenheit bedeutet für mich: Ich erfreue mich an dem, was ich schon habe, statt ständig zu schauen, was noch fehlt. Ich zähle keine Meilen, Destinationen und Kontinente, sondern ergötze mich an dem bereits Erlebten! Und zwar so oft ich mag.

Erst gestern bin ich im TV zufällig beim „Traumschiff“ hängengeblieben. Sascha Hehn ist jetzt übrigens nicht mehr Steward, sonder Kapitän! Gebannt habe ich die Szenen verfolgt, denn seit meiner Kreuzfahrt auf der MS Europa 2 kann ich sie mit der Realität vergleichen.

Und ich weiß, wie es ist, mit dem Hubschrauber auf die Seychelleninsel Félicité geflogen zu werden, um dort im Six Senses Resort morgens in den eigenen Infinity-Pool zu springen und danach die Yogamatte auszurollen, um sich darauf wie eine indische Göttin im Paradies zu fühlen. Und ich erlebe das Gefühl immer und immer wieder. Ganz ohne Flugticket auf die Seychellen.

Ich habe bestimmt schon einmal geschrieben, dass ich mir dieses ganz spezielles Talent antrainiert habe: Ich erlebe besondere Momente ganz bewusst, um sie für einen späteren Zeitpunkt wieder abrufbar zu machen.

Ich nehme jedes Detail dieses Moments wahr, seine Formen, Gerüche und Emotionen. Es ist als würde man ein Foto oder Video machen, nur viel, viel besser! Ich atme die gesamte Szenerie ohne Ablenkung tief ein.

Und es geht in die Tiefe. Es berührt die eigene Essenz. Und es gelingt, wenn man vollkommen im Hier und Jetzt ist. Es funktioniert! Wirklich!

Ich mag keine Rückblicke und keine Vorschauen.

Somit ist dieser Post weder ein richtiger Rückblick auf mein vergangenes Jahr, noch ist es ein Ausblick auf zukünftige Reisen.

Wozu soll dieser Post also dienen?

Ich habe sehr viele Podcasts gehört und mich für die seltsamsten Online-Business / Spiritual-Coaching / Healthy-Lifestyle Dinge interessiert. So ein Blog braucht ja eine Richtung. Und er ist ständig in Veränderung. Man will ja keine wichtigen Trends & Hacks verpassen. Es ist ja unglaublich, was sich gerade auf dem Markt tut. Und man muss sich neben vielfältiger Information, aus der man ja durchaus Interessantes herausfiltern kann, immer wieder fragen, ob man all diese Mittel und Wege gut findet, die da angepriesen werden. Will man diesen Erfolg, diese große Reichweite um jeden Preis überhaupt haben? Oder wünscht man sich die Anfänge zurück – ohne Facebook-Seite, ohne Instagram?  So wie damals als Follow Your Trolley einfach ein Blog zweier Freundinnen war, die mit ihren Trolleys eine Weltreise machten.

Jedenfalls ist 2018 ein Jahr von frischer Klarheit, Offenheit und neuen Möglichkeiten. Das kann man in Horoskopen und in spirituellen Kreisen nachlesen, egal, ob man bei den Planeten, beim Mond oder in schamanischen Ritualen nach Hinweisen sucht. Wir haben fast alle ein sehr aufgewühltes, anstrengendes Jahr hinter uns.

Und jetzt soll alles besser und anders werden? Ich denke: Ja. da ist etwas dran!

Für mich hat sich die Silvesternacht irgendwie bunt und befreiend angefühlt. Und auch der Neujahrstag war von seltener Frische und Klarheit.

#3 >> SICH SELBST TREU BLEIBEN

Ok, ich bin noch immer nicht beim Punkt: Wohin geht die Reise von Follow Your Trolley im Jahr 2018? Wohin geht MEINE Reise? Dieser Blog wird im Oktober 10 Jahre alt! Wow! Und es gibt ihn noch immer! Und der Claim von damals ist bis heute geblieben:

…in search of truth, simplicity & a gentle breeze of glamour

Und damit blicke ich zufrieden auf 10 Jahre Kontinuität und Konsequenz zurück. Auf eine Idee, die es nicht nötig hat, sich ständig neu zu erfinden, aber genug Raum für Entwicklung hat. Denn war Yoga zu Beginn ein nebensächliches Thema, ist es hier mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Und ich mag behaupten, dass sich dieser Blog zu einer verlässlichen, fundierten und ehrlichen Quelle für Yogareisen & Selbsterfahrungsretreats aller Art etabliert hat. Und deshalb werde ich mich, alleine schon aus persönlichem Interesse, weiterhin in diese Richtung vertiefen.

Man sagt, ein Blog ist dann erfolgreich, wenn man „ein Problem für seine Leser lösen kann“. Mit dieser Aussage hatte ICH schon immer ein Problem. Denn ich will kein Problemlöser sein. Wie nüchtern und emotionslos das schon klingt. Oder noch besser: Lösungsorientiert. Kaum ein Wort, das ich lieber aus dem Duden streichen würde!

An den Weihnachtsfeiertagen habe ich das Buch von Elizabeth Gilbert „Big Magic“ gelesen. Ja, genau DIE Elizabeth Gilbert, Autorin des Superbestsellers ‚Eat. Pray. Love.‚ Ich habe es damals auf meiner Weltreise gelesen. Und mit jedem Kapitel habe auch ich den Kontinent gewechselt: Das erste Kapitel spielt in Italien – ich habe es in Kalifornien gelesen. Das zweite Kapitel spielt in Indien – ich flog nach Hawaii. Als Elisabeth im dritten Kapitel in Bali ankommt, lande ich in Australien. Es hätte mich verrückt gemacht, das Buch zu Hause lesen zu müssen.

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Und ja, das Buch war wohl mit ein Grund, dass ich vor 6 Jahren meine Yogaausbildung in Bali absolviert habe – natürlich im Panchoran Retrat, einer der Original-Drehorte für die Verfilmung des Buches (Ja, ich hab ein Faible für solche Sachen. Deshalb hält sich auch das Wort „glamour“ konsequent im FYT-Claim!).

Jedenfalls erzählt Elizabeth Gilbert in „Big Magic“ aus ihrem Leben und beschreibt, wie es sich so lebt als „kreativer“ Mensch. Die Höhen, die Hürden, die Tiefen. Oh, wie fühle ich mich verstanden beim Lesen solcher Bücher!  Und dann schreibt sie, dass es nie ihre Absicht war, mit ihrem Buch die Probleme anderer zu lösen. Es war nie als Selbsthilfebuch gedacht, auch wenn es für sehr viele Menschen, vor allem Frauen, dazu geworden ist. Eigentlich hat Elizabeth Gilbert nur ihre eigene Geschichte aufgeschrieben, um sie besser für sich selbst zu verarbeiten. Und ganz rein zufällig, hat sich ihre eigene Suche nach dem Lebenssinn mit der Suche vieler anderer Menschen gedeckt. Und dadurch wurde das Buch ein Riesenerfolg. Die pure Leidenschaft für die Sache ist für Elizabeth Gilbert die wichtigste Antriebsfeder für Kreativität. Nicht der eigentlich Output oder der mögliche Erfolg.

Worauf ich hinaus will: Auch auf diesem Blog dreht sich eigentlich alles um meine eigene Passion, die ich für Yoga und das stilvolle Reisen hege! Wie egoistisch eigentlich. Doch seit ich Elizabeths Ansichten gelesen habe, fühle ich mich sehr viel besser damit!

Ich will nämlich gar keine Probleme lösen, ich will höchstens mit meinen Reisen und Erfahrungen andere inspirieren. Ich interessiere mich zu wenig für die Möglichkeiten, meine Reichweite zu erhöhen, Instagram-Follower zu kaufen oder den Facebook-Algorythmus zu verstehen. Und ich habe mich schon immer gesträubt, SEO-optimierte Überschriften zu kreieren. Follow Your Trolley ist kein Blog für die Masse und war es noch nie. Follow Your Trolley ist ein spezialisierter Nischenblog und soll nur jene anziehen, die es ernst meinen und bereit sind, in die Tiefe zu gehen. Also diejenigen, die diesen, eigentlich viel zu langen Post zu Ende lesen.

Für 2018 habe ich daher ein paar grandiose Visionen! Und die haben gar nicht mal so viel mit meinen nächsten Reisezielen zu tun. Ja, man könnte sagen, es geht mehr um eine Reise nach innen. Zur Substanz. Immerhin haben sich die „Reisen nach innen“ schon ihren eigenen Menüpunkt auf dem FYT-Blog erobert. Ich möchte mit dem FYT-Blog eine kleine, aber doch sehr starke Community ein Stück näher zusammenbringen.

Ich möchte stilbewusste Reisende ansprechen, die gutes Design ebenso lieben wie außergewöhnliche Kraftplätze. Und die mutig und neugierig genug sind, nebst der nächsten Fernreise auch eine Reise nach innen zu wagen.

Solltest du bis hierher drangeblieben sein, zähle ich DICH auf jeden Fall dazu! Vielleicht kennen wir uns aus dem wahren Leben oder sind uns schon mal auf der Yogamatte begegnet. Vielleicht schaust du öfters auf diesem Blog vorbei oder wir haben uns auf Instagram schon ausgetauscht.

Instagram…das Wort fällt deshalb so oft, weil es für mich (mal abgesehen von diesem lächerlichen Follow-Unfollow-Spiel) zu einer Plattform geworden ist, die Raum für Ästhetik bietet und an der inspirierender Austausch stattfinden kann. Seit der Erfindung der Insta-Stories erlebe ich dort so derartig spannende Kommunikation, die mich auf noch viel spannendere Ideen bringt, die ich 2018 unbedingt realisieren möchte. Stichwort: #Ohrensesseltalks ;) Manche von euch wissen, was gemeint ist!

Und damit das geklärt ist: Ich bin kein Influencer und ich habe keine Follower. Diesen Satz habe ich kürzlich in einem Podcast-Interview von mir gegeben (stay tuned ;) und es bringt die Sache auf den Punkt: Influencer zu sein, würde für mich nämlich eine Art „Manipulation“ bedeuten und das liegt mir fern. Follower zu haben, klingt so, als würde man um eine Schar Lemminge buhlen.

Doch wie gesagt, ich bin nicht an der breiten Masse interessiert, die meine Reichweite erhöht. Ich bin an Inspiration, Austausch und Kommunikation interessiert, die auf Augenhöhe in 2 Richtungen funktioniert.

„It takes time & effort to know who you are.“

– Iris Apfel

Neben meiner Vision einer FYT-Community wollen 2018 auch noch andere Projekte in Angriff genommen werden. Verdammt, wo ist das letzte Jahr nur geblieben? Ich wollte doch schon 2017 meinen eGuide für Yogareisen fertigstellen, regelmäßige Newsletter mit Insider-Infos verschicken und noch so einiges mehr. Gut Ding braucht eben doch mehr Weile als gedacht.

>> #4: GEDULD HABEN

(allerdings nicht zu viel, damit die Ideen nicht von dannen ziehen)

Und somit übe ich mich 2018 nicht nur im LOSLASSEN.

Auch nicht nur in der ZUFRIEDENHEIT.

Sondern auch in der GEDULD.

Wobei mein inneres Feuer schon für so viele Ideen brennt, dass ich fast platze, vor lauter Vorfreude, sie bald umzusetzen. Und deshalb plane ich im Januar eine kleine Reise (also doch! ;), wohin genau verrate ich noch nicht. Es wird ein Rückzug mit Tapetenwechsel, ein Mini-Retreat für mich allein. Ich liebe das! Denn weit weg vom Alltag, kommt nicht nur Inspiration, sondern auch etwas mehr Ruhe und Ordnung in mein Leben, die mir dabei helfen, Pläne zu realisieren. (Ja, es gibt Menschen, die beruhigt das Unterwegssein. Andere regt es auf.)

Elizabeth Gilbert vertritt übrigens die Vorstellung, dass gewisse Ideen zu einem gewissen Zeitpunkt im Universum herumschwirren. Und diese Ideen suchen sich ihre Menschen aus, damit sie verwirklicht werden. Und wenn der Mensch dann nicht bereit ist, keine Zeit oder Lust dafür hat, dann zieht die Idee weiter und sucht sich einen anderen Menschen aus. Für mich ist das ein durchaus plausibler Gedanke. Deshalb lasse ich Geduld zwar zu, aber warte nicht zu lange. Denn ich will die vielen Ideen, die mir zufliegen keinesfalls enttäuschen!

In diesem Sinne: Ich wünsche dir ein absolut grandioses Jahr 2018 mit vielen Inspirationen, Ideen und Reisen!

Lass‘ los, sei zufrieden, bleib‘ dir treu und hab‘ Geduld. Und der Rest wird kommen. 

Aloha & Namasté,

Jeanette

Wow, ich bin beeindruckt, du hast bis zum Ende gelesen! Ich wusste, dass du kein „Follower“ bist! Und weil du so viel  Tiefe und Aufmerksamkeit investiert hast, heiße ich dich herzlich willkommen im FYT-Club! Wenn du magst, melde dich HIER zum Newsletter an und bleib‘ damit meinen FYT-Visionen ganz dicht auf den Fersen!

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10 Comments

  • Reply Ilse 3. Januar 2018 at 09:19

    Danke für diesen Artikel, ich mag deine ehrliche Schreibweise. Die Vorsätze gefallen mir auch sehr gut, habe sie mir gleich rausgeschrieben.
    Schönen Tag noch & alles liebe
    Ilse
    Ps: wie hat deiner Nichte das Buch gefallen?

    • Reply Jeanette 3. Januar 2018 at 10:31

      Liebe Ilse! Wie schön, danke für deinen Kommentar! Und ich freue mich über die medienübergreifende Kommunikation, die ich in diesem Post beschreibe! Du musst also meine Insta-Stories verfolgt haben, um das Buch überhaupt zu kennen! ;)
      Es kam zum Glück gut an! Meine Nichte hat das Buch geöffnet und sofort gerufen: Die 3 Meerjungfrauen! Sie wusste sofort, dass es sich dabei um „unsere Geschichte“ handelt. Und jetzt malen wir es nach und gemeinsam aus, da es ja leider nicht fertig geworden ist..war dann nämlich doch mehr Arbeit als gedacht!

      Lieben Gruß an dich, liebe Ilse, und ein tolles neues Jahr! Jeanette

  • Reply Julia 3. Januar 2018 at 12:35

    Liebe Jeanette,
    wundervoller Beitrag danke dir dafür :) Hab das Buch Big Magic auch vor einiger Zeit gelesen und fand es so unglaublich toll und inspirierend. Ich mag auch den Teil, wo sie ihre Angst auf den Rücksitz verfrachtet – seitdem eines meiner Lebensmantren :)
    Alles Liebe und möge alles gelingen was du dir für 2018 vorgestellt hast
    Julia

    • Reply Jeanette 3. Januar 2018 at 14:02

      Liebe Julia….danke für dein Feedback! Und super, dass du das Buch genauso so inspirierend findest.
      Zu der Stelle mit dem Rücksitz komme ich wohl erst noch. Klingt nach einer guten Möglichkeit! Obwohl ich der Angst ja eher bei voller Fahrt die Tür aufmachen und sie in der Kurve rauswerfen würde! ;))

      Wünsche dir 2018 auch viel Raum zur Verwirklichung deiner Pläne, die du bestimmt hast, soweit ich dich (bis jetzt online) kenne…
      Jeanette

  • Reply Bryan Reinhart 3. Januar 2018 at 14:27

    Simply wonderful Jeanette! I also feel fortunate to be able let my life situation take me down roads to really live new experiences!
    That is what I live for and that’s what I will continue.. Congratulations to 10 years of expressing your experience! Always like your real life stories! Enjoy, Bryan

    • Reply Jeanette 17. Januar 2018 at 12:49

      Thanks, Bryan! I also like to follow your stories captured in amazing pictures!:)

  • Reply Lisa 16. Januar 2018 at 23:53

    Ach Jeanette schon wieder sooo toll geschrieben und vieles gesagt, dass ich mir auch denke :) Ich freu mich wenn der #ohrensesseltalk zustande kommen würde – wäre aufjedenfall ab der ersten Podcast-Sekunde dabei.
    Wünsch dir noch einen wunderschönen Urlaub, hoff mein Restl darf dich begleiten oder wartet’s daheim auf dich um dich dann wieder ans Meer zu erinnern.

    Alles Liebe, Lisa

    • Reply Jeanette 17. Januar 2018 at 12:36

      Liebe Lisa,
      danke für dein schönes Feedback! Das spornt mich an, die Idee der #Ohrensesseltalks weiter zu verfolgen! ;)
      Und selbstverständlich ist dein schönes Armband mit dabei…die Welle muss ich doch an den Antlantik mitnehmen – keine Frage!!

      Liebe Grüße,
      Jeanette

  • Reply Susan 20. Januar 2018 at 10:33

    Wow, so ein toller und ausführlicher Artikel. Da nehme ich viel mit. Ich werde auch 2018 wieder in Indien viel Kraft und Energie tanken. Und mein Yoga vertiefen. Und mich in Geduld üben ;)

    • Reply Jeanette 20. Januar 2018 at 23:10

      Super, das klingt ja nach ganz konkreten, ambitionierten Vorsätzen, liebe Susan! Und da die Energie ja bekanntlich dorthin geht, wo die Aufmerksamkeit hin geht, wird das bestimmt ein ganz tolles, spannendes Jahr für dich! Ich drück die Daumen! LG Jeanette

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