Scorpios Mykonos – Wenn Ibiza, Goa und Bali zum neuen Sommer-Hotspot am Paraga Beach verschmelzen

15. Juni 2015

Scorpios Mykonos – Design trifft Beachparty

Auf meinem Weg zurück von Paros habe ich auf Mykonos Halt gemacht. Übernachtet habe ich im San Giorgio Hotel und dabei beim frisch eröffneten Scorpios Beachclub vorbeigeschaut.

Es gibt diese Orte, die einfach “schön” sind und an denen alles “gut” ist. Und dabei verstehe ich diese beiden Worte in ihrem besten Sinne. Dort, wo nichts zu viel und nichts zu wenig ist. Dort, wo alles zusammenpasst – die Atmosphäre zu der Stimmung der Menschen, die Musik zum Essen und die Umgebung zum Design. Das Ku De Ta in Semanyak war bisher mein absoluter Favorit unter den Beachclubs. Mag ja sein, dass das Puro Beach mit seinen mittlerweile unzähligen Standorten von Mallorca bis Marbella die Mutter aller Beachclubs ist. Und das obligate Weiß ist irgendwie immer noch der schönste Kontrast zum türkisblauen Meer. Dennoch: Das Ku De Ta auf Bali hat damals mein Herz erobert und nicht mehr los gelassen. In meiner Erinnerung wirkt es wie ein kleines Paradies mit all den weltlichen Freuden, die im Panchoran Retreat, dem Austragungsort meiner Yogaausbildung, etwas zu kurz kamen: bunte Cocktails, chillige Musik und Meerblick. Meist nahmen wir an unserem yogafreien Sonntag ein Taxi von Ubud nach Semanyak. Ich erinnere mich, am frühen Nachmittag auf einer der Sonnenliegen in vorderster Front Stellung bezogen und mich bis zum Sonnenuntergang, der magische Höhepunkt des Tages, dort nicht mehr wegbewegt zu haben. Ich habe nur selten so entspannt gefühlt und dabei so gut getrunken und gegessen, wie unter den roten Sonnenschirmen des Ku De Ta.

Mykonos und Paros – zwei Inseln wie Tag und Nacht

Es war erneut das Yoga, das mich an die Ägäis reisen ließ. Und da Mykonos einfach besser Party machen kann als Yoga, war die Insel nur die Zwischenstation auf meinem Weg nach Paros. Auf dem Weg zurück war ich, wie schon im letzten Jahr, im San Giorgio Hotel zu Gast. Eine wohltuende Oase, gerade wenn man noch sehr ruhebedürftig von einem Schweige- und Meditationsretreat von der Nachbarinsel kommt. Im Gespräch vor einem Jahr erzählte mir Thomas Heyne, der visionäre Inhaber des Hotels und bis Ende 2014 auch Betreiber des Paradise Clubs, schon etwas über seine Pläne: Dort drüben auf der Halbinsel plane er Großes. Einen Beachclub der ganz anderen Art. Etwas, wo das erwachsener und anspruchsvoller gewordene Partyvolk von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang chillen kann. Guter Sound ja, aber es ginge dabei mehr als nur um das Sich-die-Nächte-um-die-Ohren schlagen. “Also so etwas wie das Ku De Ta auf Bali?” frohlockte ich, nicht ahnend, dass der umtriebige Mr. Heyne seine Vision nur wenige Monate später schon in die Tat umgesetzt haben würde.

Scorpios Mykonos: Design-Zwilling des San Giorgio Hotels

Somit war die Neugier groß und ich machte mich über den Paraga Beach schlendernd auf den Weg zum neuen Hotspot der Insel. Selbst wenn man langsam geht, sind das San Giorgio und das Scorpios nicht mehr als 10 Minuten voneinander entfernt. Wie praktisch, wenn man nach einem Beachtag noch feiern will und dann ohne Umwege ins stylische Bett fallen möchte! Verfehlen kann man das Scorpios nicht, auch wenn es sich chamäleonartig in den erdigen Naturfarben seiner Umgebung tarnt. Ein paar Schritte bergauf und schon eröffnet sich die neue Scorpios-Welt mit den aussichtsreichen Terrassen und den eleganten Sonnenliegen unter schattenspendenden Hölzern und dem aus Stein gebautem Haus, in dessen Mitte die quadratische Bar platziert ist. Wer das San Giorgio Hotel kennt, sieht sofort, dass hier dieselben Designer am Werk waren. Der Bohemian Luxury regiert auch hier mit seinen feinsäuberlich platzierten Accessoires, die man am liebsten fürs eigene Zuhause entführen würde. Am besten Platz weit und breit, an dem man Sonnenaufgang und Sonnenuntergang erleben könnte, wenn man es denn wollte, spannt man also einen stimmigen Bogen. Tagsüber pflegt man den gesunden Lebensstil, entweder mit Freunden auf Sitzkissen oder alleine philosophierend in der Hängematte. Mittags empfiehlt es sich, im offen gestalteten Restaurant Platz zu nehmen und die von mediterranen und orientalischen Einflüssen inspirierten Gerichte zu versuchen. Zu späterer Stunde gibt man sich dann mehr und mehr dem Sozializing und dem Sound eingeflogener DJ-Größen hin, der sich wie eine Klangwolke über die Halbinsel legt. Fazit: Das Scorpios ist ein gelungenes, lückenloses Konzept in perfekter Optik. Das wissen auch die Reichen und Schönen, die dieser Experience zuliebe immer mal wieder von ihren teuren Jachten steigen, um in kleinen Schlauchbooten zielstrebig das Scorpios anzusteuern.

Scorpios Mykonos – Must-see am Paraga Beach

Für mich hatte die Sache mit der Experience eigentlich nur einen klitzekleinen Haken und den habe ich mehr selbst eingebrockt: Ich kam aus Paros, dem “Paradies zwischen den beiden Monstern Mykonos und Santorini”, um es mit den Worten meines tiefenentspannten Taxi-Fahrers auszudrücken. Mit der Schnellfähre nur 40 Minuten von der Nachbarinsel entfernt, herrscht auf Paros eine seltene Ruhe, die nur vom Krähen der Hähne unterbrochen wird. Auf Mykonos hingegen gleicht das Wort “Ruhe” eher einer Sünde. Irgendwelche Beats aus den Lautsprechern zu jagen, gehört zum guten Ton jeder Taverne. Im Juni hat man sich nämlich schon so richtig warmgelaufen auf der Partyinsel. Nein, ein Yogi will gar nicht wissen, wie es hier im August zugeht. Doch Yogis wollen vielleicht wissen, dass man auf Mykonos dennoch nicht ganz auf der falschen Fährte ist. So lobe ich mir im Scorpios die durchdachte Anordnung der Sonnenliegen auf drei Ebenen. Wer dem Partygeschehen, den DJs und den Boxen ganz nah sein will, breitet sich auf der Nomad’s Terrace oder der Sunset Terrace aus. Will man es ruhiger angehen, wandert man über Treppen ein Stückchen tiefer oder gleich noch etwas weiter nach unten an den Strand. Dem Auge ist es egal, wohin man geht, denn einfach jeder Winkel ist eine durchgestylte Augenweide und zugleich Synonym perfekter Laidback-Atmosphäre. Chicer, hipper und cooler als das Scorpios Mykonos kann ein Beachclub eigentlich gar nicht sein. So hübsch sind die roten Schirme vom Ku De Ta nämlich auch wieder nicht.

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