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Heritage Le Telfair – Mauritius

Man muss einmal im Leben auf Mauritius gewesen sein. Wenn man dort im Heritage Le Telfair eincheckt – umso besser!

Places I Love Luxushotel Mauritius

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Mauritius Nature Sound – by Jeanette

Places I love: Heritage Le Telfair

Golf & Wellness Luxushotel Mauritius

  • Meerblick Heritage Le Telfair Hotel

Luxushotel Mauritius: DAS DESIGN

Mauritius hat eine bewegte Geschichte. Erst waren die Portugiesen da, dann die Niederländer und später die Franzosen und die Briten. Bis heute ist Mauritius sehr französisch. Und nun lässt sich streiten, ob man den Kolonialstil des Hauses als französisch oder englisch beschreiben will. Würde man die französischen Expats befragen, würden diese vermutlich leugnen, dass es jemals so etwas wie einen englischen Kolonialstil überhaupt gegeben hat. Wie dem auch sei: Überall in diesem Luxushotel auf Mauritius trifft man auf dunkle Holzmöbel und weiß gestrichene Fassaden, Säulen, Geländer & Terrassenmöbel. Man muss ein bisschen an “Jenseits von Afrika” denken – oder sagen wir: östlich von Afrika – nur einen Katzensprung von La Réunion und Madagaskar entfernt. Und Capetown ist auch nicht weit. Der Stil strahlt mondäne Gemütlichkeit aus, die mein Herz schon erobert hat, als ich bei meiner Ankunft staunend in der schönen Lobby saß. Während die Suiten große Schiebetüren haben, sind die Restaurants, das Wellness Sanctuary und das Rezeptionsgebäude offen gestaltet. Für jemanden, der den kalten Winter in den Alpen nur haarscharf überlebt, ist diese luftige Atmosphäre eine wahre Wohltat. Überall hört man die exotischen Vögel zwitschern und in der Ferne prallen die Wellen theatralisch auf das Riff.

Heritage Le Telfair: DIE ARCHITEKTUR

Nicht zum ersten Mal bin ich von der stimmigen Architektur von Resorts dieser Klasse begeistert. Gut, das Six Senses-Feeling mit eigenem Infinity-Pool und 150-Quadratmeter-Villa auf den Seychellen lässt sich nicht so schnell toppen. Doch das Heritage Le Telfair schmiegt sich so wohlüberlegt in die Landschaft, dass man einerseits keine langen Wege hat und doch viel Privatsphäre. Auch wenn ich nichts gegen Meerblick habe, war meine Gartensuite am Ufer eines Flusses, der ins Meer mündet, perfekt für mein Bedürfnis nach Rückzug und Ruhe. Die direkt am Strand gelegenen Suiten sind zwar schön, aber für Yoga, Meditation & Co wäre man vermutlich nicht ganz so ungestört.

YouTube: Yoga with Jeanette – Mauritius

Anfang Mai – auf Mauritius beginnt der Herbst – ist die Peak-Season vorbei. Insofern war das Getümmel beim Frühstück, Lunch & Dinner sowie auch am Strand überschaubar. Für mich genau die richtige Dosis: Man fühlt sich nicht so alleine wie Robinson Crusoe, aber muss sich auch nirgendwo anstellen oder um eine Strandliege kämpfen. Denn ja, auch die “Ich lege mein Handtuch schon morgens auf den schönsten Platz, damit ich dort abends den Sonnenuntergang genießen kann”-Attitüde habe ich selbst in einem High Class 5-Sterne-Resort auf den Malediven schon erlebt.

Um es auf den Punkt zu bringen: Die strategisch wichtigen Punkte sind in diesem Luxushotel auf Mauritius so gut angelegt, dass sich die Gäste nicht in die Quere kommen. Es gibt mehrere Restaurants zur Auswahl, mehrere Pools und unzählige Möglichkeiten, den Tag zu verbringen: beim Chillen am Strand, beim Kitesurfen, beim Golfen auf dem angrenzenden Golfplatz, bei einer Massage im Spa oder einfach auf der eigenen Terrasse. Dass es zu bestimmten Uhrzeiten nicht nur einen einzigen Place-to-be gibt, entschleunigt den Urlaub ungemein. Das Gefühl, etwas zu verpassen, bleibt einem in diesem charmanten Luxushotel in Mauritius erspart.

Hotelbar Le Telfair Mauritius

Luxushotel Mauritius: DIE KULINARIK

Wenn man viel reist, hat man einiges gesehen und auch schon einiges gekostet. Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr Vegetarierin und beurteile Restaurants deshalb aus diesem Blickwinkel. Unvergesslich ist für mich mein Trip auf Kanifushi Island mit einem rein vegetarischen Restaurant eines italienischen Sternekochs! Veggie-Heaven! Lässt sich das toppen? Wohl kaum! Mauritius ist für seinen Tee & Zuckerrohr bekannt – beides sind neben dem Tourismus die Hauptstandbeine der Insel. Kaffee wird ebenfalls angebaut, doch sind hier aufgrund der englischen Kolonialzeit eher die Teetrinker zu Hause. Das Buffet beim Wellness Festival hat mich restlos überzeugt: exotische Früchte, frisch gepresste Säfte, bunte Currys, Salate und Galettes. Das reguläre Angebot in den Restaurants im Heritage Le Telfair fand ich für Vegetarier nicht ganz so abwechslungsreich. Meine Favoriten: die Penne all’arrabiata im Le Palmier direkt am Strand, der Palmherzen-Salat im Annabella’s und der Liver Detox Juice in der Cavendish Bar. Das Frühstück ließ mit seinen französischen Croissants, Baguettes und Pains aux raisins keine Wünsche offen. Meinem Oatmeal gab ich mit Papaya, Kokosraspeln & Bananenkonfitüre den exotischen Touch!

Bucht man das “full-board package”, sind Frühstück, Lunch & Dinner in den frei wählbaren Restaurants inkludiert. Da ich es liebe, ausgiebig zu frühstücken – im Le Telfair wird das Frühstücksbuffet um 10.30 Uhr mit einem Gong geschlossen – verschiebt sich auch meine Lunchtime etwas nach hinten. In den Restaurants im Le Telfair kann man bis 15.00 Uhr zum Mittagessen erscheinen. Das war so ausgiebig, dass ich das Abendessen zwei Mal ausfallen hab lassen, ohne morgens hungrig zu sein ;) Meinen Schlummertrunk konnte ich mir mit dem vorhandenen Teekessel in meiner Suite selbst zubereiten.

Wellnesshotel Le Telfair: SPA & WELLNESS

Ich habe meine Wellness-Zeit ja im Wesentlichen auf dem Festival verbracht, das im C Beach Club ausgetragen wurde, der ebenfalls zum Resort gehört (…und aktuell renoviert wird. Nein, nicht weil wir Yogis dort so wilde Partys gefeiert haben!). Und doch ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, den Spa zu erkunden. Dieser punktet mit plätschernden Brunnen und Wasserbecken sowie offen gestalteten Räumen, wie man sie aus Thailand oder Bali kennt. Man könnte sich fast verlaufen, so groß ist das Wellness-Areal, zu dem auch 2 großzügige Treatment-Refugien für Honeymooner gehören. Auch das Shala kann sich sehen lassen – hier finden unter anderem Yoga-, Atem- und Pilatesklassen statt.

  • Yoga Mauritius

Luxushotel Mauritius: SERVICE & EXTRAS

Was mich beeindruckt hat, war die außergewöhnliche Freundlichkeit & Aufmerksamkeit des Personals, die echt und nicht aufgesetzt wirkt. Der Concierge ruft “Mrs. Fuchs, how was your day? quer über den Strand. In der Cavendish Bar werden mangels warmer, vegetarischer Optionen extra köstliche Samosas für mich aufgetrieben. Trotz zu spätem Erscheinen im Annabella’s erhalte ich sofort einen Tisch in der Nähe des Buffets, um mich ohne Umwege sämtlichen Frühstücksfreuden hinzugeben. Auch das Housekeeping kam (fast) immer zur rechten Zeit – also dann, wenn man gerade nicht in der eigenen Suite weilt. Und ich habe es ja schön öfters erwähnt, wie sehr ich auf den Turndown-Service in 5-Sterne-Häusern stehe! Ich finde es einfach hinreißend, vom Dinner zurückzukommen und da hat jemand das Licht angemacht, die Vorhänge zugezogen, meine Bettdecke aufgeschlagen und die Pantoffeln bereitgelegt. Love it! ;)

Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass man sich im Le Telfair auf 5-Sterne-Niveau befindet, das Ambiente aber dennoch sehr relaxt und lässig ist. Es gibt erwünschte Dresscodes für die Restaurants, die allerdings nicht allzu eng gesehen werden. Auf überflüssige Luxus-Leistungen wird verzichtet – ich persönliche brauche kein bis an den Rand gefülltes Schaumbad zur Begrüßung, keine Schokopraline auf der Bettdecke (die ohnehin viel zu schnell wegschmilzt) und auch keine Minibar, die drei Mal täglich aufgefüllt wird.

Yoga Wellness Festival Luxushotel Mauritius

Luxushotel Mauritius für Alleinreisende?

Noch etwas: Wenn man auf Mauritius weilt, dann vermutlich in der mehr oder weniger frisch angetrauten Paar-Version. Da ich jobbedingt angereist bin, lag der Romantik-Faktor nicht gerade bei 10. Während des Festivals war ich so beschäftigt, dass ich dem Honeymoon-Charakter eines solchen Resorts gar keine große Aufmerksamkeit geschenkt habe. Doch da ich online schon gefragt wurde, ob sich das Heritage Le Telfair denn auch für Alleinreisende eignet: Ja, absolut! Meine vergnügten Resttage nach dem Festival sind der beste Beweis! Als Journalistin bin ich es gewohnt, alleine zu verreisen und ich amüsiere mich immer köstlich, wenn ich die fragenden Blicke mancher Paare beobachte (also die nicht mehr ganz so frisch Verliebten, denn die Turteltäubchen nehmen mich vermutlich gar nicht wahr).

Ich denke, man sieht mir an, dass ich es ziemlich gut mit mir alleine aushalten kann. Alleine in der Weltgeschichte unterwegs zu sein, ist für viele Menschen unvorstellbar. Doch ich finde, jeder sollte auch mal alleine verreisen! So lernt man sich selbst nämlich erst so richtig kennen! Während ich früher immer die die Letzte auf jeder Party war und mich von einem Smalltalk zum nächsten gehievt habe, zelebriere ich nun wertvolle ME-time. Nicht nur zuhause, sondern auch auf meinen Reisen. In der Luxusversion heißt das: Dinner canceln, den “Don’t disturb”-Tag an die Türschnalle hängen, sich in den Bademantel kuscheln, die Minibar plündern und tun, worauf immer man gerade Lust hat!

Reist man alleine, ist die eigene Wahrnehmung aufmerksamer, neugieriger und achtsamer. Man beginnt eher Gespräche mit unbekannten Menschen, als wenn man mit Freunden oder dem Partner unterwegs ist. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob ich ausgerechnet eine klassische Honeymoon-Destination wählen würde, um mein Selbst zu ergründen. Vermutlich nicht.

Heritage Le Telfair, Mauritius

Dinge, die man nicht erwarten würde…

  1. No Plastic Policy. In den Cocktails und Smoothies stecken Papierstrohhalme und das eigens aufbereitete Wasser wird ausschließlich in Glasflaschen bereitgestellt.
  2. Ein himmlisches Bett. Wer so wie ich nicht genug von flauschigen Kissen bekommen kann, wird die Betten lieben!
  3. Naturwunder in der Umgebung. Mauritius bietet eine magische Vielfalt an Bergen, Pfaden, Wäldern, Flüssen und Wasserfällen, wie 7 Cascades, Black River Gorges oder Le Morne. Es lohnt sich also auf jeden Fall, das Resort für Ausflüge zu verlassen.
  4. Herzlichkeit der Locals. Die Einheimischen und Mitarbeiter des Resorts sind sehr bemüht darum, dass die Insel einen guten Eindruck bei den Gästen hinterlässt. Sie sind stolz auf ihre Heimat und freuen sich von Herzen, wenn sie auch anderen gefällt.

Dinge, die man vermissen könnte…

  1. Digital-Detox. Das Wifi funktioniert “leider” so gut, dass man überall im Resort online sein kann – sogar am Strand.
  2. Langeweile. Es wird schwierig sein, einfach NICHTS zu tun. Wenn nicht gerade Golfplatz, Kite-Station, Wellness-Aktivitäten und Exkursionen in die Natur locken, dann ist es die Kulinarik in den verschiedenen Restaurants.
  3. Bunte Unterwasserwelt. Auf meinen Strandspaziergängen habe ich leider nur einen einzigen kleinen Krebs im Sand gesichtet. Im Wasser (nah am Strand) keinen einzigen Fisch. Vermutlich muss man tiefer ins das Wasser hineingehen oder früher kommen.
  4. Warme Wassertemperaturen. Ich war überrascht, wie kühl das Meer war. Es kostete mich etwas Überwindung hineinzugehen. Vielleicht ist das zur Sommerzeit (bei uns Winter) ja anders.
  5. Hitze und strahlender Sonnenschein. Sonnenhungrige sollten – zumindest im Mai – nicht erwarten, braun gebrannt wieder nach Hause zu kommen. Kurze, heftige Regenschauer sind an der Tagesordnung. Glücklicherweise ist alles schnell wieder vorbei und es kühlt kaum ab.
Lobby Heritage Le Telfair

ME:treat-Guides

Ruhe & Rückzug, Selbsterkenntnis & Selfcare. Das sind die Themen, die mich auch im Heritage Le Telfair auf Mauritius beschäftigt haben. Ich bin damit mein eigenes Testimonial für ein absolutes Herzensprojekt, das gerade in Fertigstellung ist: Der erste ME:treat-Guide – eine eGuide für ein persönliches Mini-Retreat für zuhause & unterwegs – erscheint im Juni! Neugierig? Dann melde dich HIER an & erfahre alle Neuigkeiten zuerst.

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One comment

  1. […] Gute Ideen reifen oft ganz langsam und unbemerkt heran. ME:treat – ein Begriff, der mir mittlerweile so geläufig erscheint, als würde er im Duden stehen – ist meine wunderbare Wortkreation, die sich aus ME & RETREAT zusammensetzt. Wenn du meinen Blog kennst, weißt du, dass sich hier fast alles um Yoga, stilvolle Reisen und Rückzugsmomente an besonderen Orten dreht. Ich habe an unzähligen Retreats rund um den Globus teilgenommen – aus eigener Freude & Interesse, zur Weiterbildung und im Rahmen von Presse- & Bloggertrips. Es macht mir auch Spaß, selbst an den unterschiedlichsten Orten zu unterrichten – im Hotel, auf dem Schiff oder im Kloster. Zuletzt in der grandiosen Natur von Mauritius. […]

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