FYT TRAVELosophy: Dorthin reisen, wo man niemals hinwollte?

1. September 2014

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Eigentlich war es gar nicht meine Absicht nach Nantes zu reisen. Die französische Stadt im Pays de la Loire rückte vor allem aufgrund der TBU Travel Blogger Conference in mein Blickfeld. Ich wusste nicht viel über die ehemalige Hafenstadt und einstige Hauptstadt der Bretagne, außer, dass sie nicht weit vom Atlantik liegt. 55 Kilometer. Und ich bekam die Strandkulisse aus dem französischen Film “Kleine, wahre Lügen” nicht aus dem Kopf, auch wenn der viel weiter südlicher am Cap Ferret spielt.

Nach 4 Tagen im überraschend charmanten Nantes, fuhren wir also erwartungsvoll in Richtung Küste. Nach einer himmlischen Nacht im französischen Landgut L’ Auberge La Fontaine aux Bretons führte mich mein erster Weg an mindestens 20 verschiedenen Birnensorten vorbei, am weitläufigen Gemäuer entlang etwas bergab zum Meer. Und da stand ich und staunte. Wie so oft, wenn ich über unendliches Blau bis zum Horizont blicken kann. Wenn man nichts anderes hört als das sanfte Rauschen der Wellen und nichts anderes sieht als das warme Morgenlicht, das sich sanft über das Meer, den Strand und die Landschaft legt. Und ja, in genau diesem Moment habe ich gedacht: Die schönsten Reisen sind wohl die, die du gar nicht auf der Liste hattest.

2 Comments

  • Reply Melanie 6. September 2014 at 12:11

    Hi,
    ich hab ehrlich gesagt noch nie etwas von “Nantes” gehört… ;) Aber bei dem Punkt “die schönsten Reisen sind die, die man gar nicht auf seiner Liste hatte” muss ich Dir voll und ganz zustimmen! Man sollte viel öfter mal von seinem “Plan” abweichen und einfach mal ganz spontan machen, ohne viel zu überlegen. Das führt oft zu sehr schönen Überraschungen! Allerdings muss ich zugeben, dass ich darin gar nicht gut bin, bei mir ist immer alles von vorne bis hinten durchgeplant! Also werd ich das wohl mal üben! :)
    Ganz liebe Grüße
    Melanie
    PS: Wunderschöner Blog!! <3

    • Reply Jeanette 6. September 2014 at 17:15

      Hi Melanie,

      freut mich, dass du mir zustimmst! Und selbst, wenn man alles durchgeplant hat (was ja auch nicht verkehrt ist) gibt es ja immer das Ungeplante dazwischen, auf das man sich einlassen kann oder eben nicht! ;-) Go with the flow…sag’ ich immer! ;-)

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