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A FLASHPACKER’S LIFE…im November. Von Yogastudios am Meer, Grünkohl-Smoothies & Designhotels im Nebel.

Spektakulär ist mein November selten. Das liegt daran, dass er einfach nicht mein Lieblingsmonat ist. Zumindest war er abwechslungsreich. Von Yoga am Meer bis zum Nebel in der City war alles dabei.

Ich bin ja froh, dass der fiese November vorbei ist. Und ich ärgere mich jedes Mal, dass ich ihn nicht verreist bin. Weit, weit weg. Nach Südafrika, nach Mexiko, Thailand, nach Was-weiß-ich-wohin. Und immer wenn ich mich ärgere, schaltet sich mein sehr logischer Kopf dazwischen und schreit: “Du kannst im November doch gar nicht weit wegfahren! Das weißt du doch!” Stimmt, denn bis Weihnachten habe ich meist mehr zu tun als mir lieb ist. Da werden die Deadlines für Magazine noch ein bisschen enger als sonst und Schreibprojekte müssen zum Abschluss kommen. Hier noch einen Newsletter, da noch ein Webtext. Und dann ist da ja noch meine Yoga-Leidenschaft. Ich unterrichte mehrmals in der Woche und damit ist mein Alltag auch schon ziemlich vollgepackt. Um im November den sonnenverwöhnten digitalen Nomaden raushängen zu lassen, müsste ich schon ziemlich weit wegfahren, um der Tristesse Mitteleuropas zu entkommen. Und ich müsste gleich mal einen Monat oder länger verreisen, damit es auf irgendeine Weise ökonomisch ist. Im November bin ich einfach zu “busy”, um lange in der Ferne abzutauchen. Zudem bin ich kein Backpacker, der von irgendeiner Hängematte am Strand von Nicaragua zwischendurch sein Business regelt. Meine Frustrationstoleranz für lahmes Wi-Fi, kleine Notebook-Monitore und Rückenschmerzen von komischen Sitzhaltungen ist ziemlich gering. Ich brauch keinen Meerblick, um meine Jobs zu erledigen. Ich brauche stattdessen Ruhe und möglichst wenig Ablenkung, um effizient zu sein.

Kurztrips gegen den November-Blues

So, damit hätten wir geklärt, warum ich im November lieber schmolle, statt große Reisen zu machen. Kleine Trips sind allerdings immer drin. Und davon gab’s im November zwei. Trip #1 führte nach Mallorca. Eine hervorragende Idee, bei der man den November-Blues ganz schnell hinter sich lassen kann.  Kaum Touristen, mit etwas Glück aber immer noch Sonne. Einen offiziellen Grund für meine Reise gab’s auch: Ein Yoga-Workshop mit Meghan Currie im Earth Yoga Studio. Trip #2 ging nach München. Venedig und Prag waren auch im Rennen, sind aber dann aus unerklärlichen Gründen ausgeschieden, obwohl sie für mich die November-Destinationen par excellence sind. Was Kälte und Nebel betrifft, konnte München bestens mithalten. Eingecheckt habe ich im Flushing Meadows Hotel, das meinen hohen Erwartungen allerdings nicht ganz erfüllen konnte. Und bevor der November ganz zu Ende ging, hab’ ich ein grandioses Superfood gegen schlechte Laune gefunden – Grünkohl! Die Smoothies, die ich fast täglich daraus kreiere – sind echte Powerdrinks, die mit exotischen Früchten gemixt, sogar richtig gut schmecken! Auch hab’ ich im Affekt noch schnell eine Reise gebucht. Nur mal so zur Sicherheit. Reisepläne sind nämlich gut gegen den Novemberblues. Im Mai 2015 geht’s nach Paros, Griechenland. Und für die restlichen Monate fällt mir bestimmt auch noch etwas ein…

Kurztrips im November: Designhotel München und Yogastudio auf Mallorca

1. Einchecken im Flushing Meadows Hotel in München // 2. Shopping-Beute bei Brownie in Palma // 3. Im November sind Palmas Gassen wunderschön einsam // 4. So schläft man im Flushing Meadows Hotel // 5. Der November, in dem ich das Superfood Grünkohl entdeckt habe // 6. Sieht aus wie Venice Beach ist aber in Palma de Mallorca // 7. Spaziergang nach Portixol am Meer entlang // 8. Yoga-Workshop mit Meghan Currie im Earth Yoga Studio in Palma // 9. Grünkohl-Smoothies als Gute-Laune-Macher im November

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4 comments

  1. Ich bin dem November auch entflohen, das Grau ist nicht zu ertragen.

    1. Das Beste, man tun kann! Ich brauch’ noch dringend Inspiration, wohin man sonst noch entfliehen kann…da schau ich wohl gleich mal auf deinem Blog vorbei!

  2. Ich finde für einen November hast du das doch ziemlich gut ausgenutzt!! :)

    1. Ja, man tut was man kann! ;-)