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FYT Essentials: Ich packe meinen Trolley für schöne Yogareisen im November!

Der November ist zwar kalt und grau, er ist aber auch der perfekte Monat für eine wohlverdiente Auszeit. Das sind meine besten Tipps & schönsten Lieblingsprodukte, die auf keiner Yogareise fehlen dürfen!

Im Wellnesshotel in den Bergen relaxen, im Kloster am See Achtsamkeit üben. Beim Retreat am Meer zum eigenen Selbst finden. Es gibt unzählige Arten, Rückzug zu üben, sich einen Tapetenwechsel zu gönnen und etwas Abstand zum Alltag zu gewinnen. Der November ist jener Monat, der sich für all das am besten eignet!

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich dem November nicht besonders viel abgewinnen kann. Diese Tatsache dürfte auch in einigen Blogposts nicht ganz unerwähnt geblieben sein. Wenn ich mir diesen ungeliebten Monat so ansehe, habe ich ihn in diesem Jahr – vermutlich intuitiv – sehr gut mit kleinen und größeren Yoga-Auszeiten verplant. Anfang des Monats war ich mit Wainando bei einem Achtsamkeitsretreat im Kloster Seeon und gerade erst war ich mit meiner Schwester im Yoga- und Wellnesshotel Die Wasnerin in Bad Aussee. Das kommende Wochenende verbringe ich in der Alpen-Karawanserei in Saalbach, um dort bei unserem ersten Holistic Mountain Retreat selbst Yoga zu unterrichten. Und Ende des Monats geht’s für mich dann zum “Path of Love”, ein Selbstfindungsretreat der besonderen Art, das südlich von Lissabon stattfindet.

Ich bin also ziemlich erprobt, wenn es darum geht, meinen Trolley für ein Retreat zu packen, sei es nun zum Thema Yoga, Achtsamkeit, Meditation oder Selbstfindung. Womit wir schon bei der brennenden Frage wären: Was sollte man eigentlich an den Rückzugsort mitnehmen? Oder anders gefragt: Was kann definitiv zu Hause bleiben? Schließlich möchte man ja nicht unnötigen Ballast mit sich herumschleppen – weder körperlich, noch mental und schon gar nicht in Form von schweren Koffern und Taschen. Denn soviel vorweg: Ein bisschen Zen-Philosophie sollte man auf seinen Reisen im Zeichen von Ruhe, Erholung und Gelassenheit schon walten lassen. Das komplette Louis Vuitton-Kofferset ist ziemlich unangebracht, will man sich auf’s Wesentliche besinnen und der Seele zu etwas mehr Leichtigkeit verhelfen!

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Yogaretreat-Packliste

Ich packe meinen Trolley und nehme mit…

1. YOGA-EQUIPMENT

Auch wenn Yogamatten am Retreatort bereitgestellt werden, schadet es nicht, das eigene Equipment dabei zu haben. Während man bei Blöcken, Gurten und Decken gut auf vorhandenes Material zurückgreifen kann, ist es doch kuscheliger und vor allem hygienischer auf der eigenen Yogamatte zu stehen und zu liegen. Luxuriöse Hotels haben oftmals sehr gut ausgestattete Yogaräume. In diesem Fall kann man auch ruhig mal das Hotelequipment testen und die eigene Matte dann immer noch im Hotelzimmer nützen (für die Streber unter uns Yogis). Das eigene Meditationskissen mitzubringen, ist zwar eine eher sperrige Angelegenheit, doch von Vorteil, wenn Achtsamkeits- und Atemübungen über längere Zeit im Sitzen geübt werden. Ich verwende am liebsten die hochwertigen Yoga-Produkte von Manduka und Yogistar.

2. YOGA-OUTFIT

Ob zum Meditieren oder zum Yoga: Comfy Casualwear ist angesagt! Dieser Dresscode gilt meist auch für alle Aktivitäten abseits der Matte. High-heels & extravagante Kleider können daher definitiv zu Hause bleiben. Statt sich für das gemeinsame Abendessen allzu sehr aufzubrezeln, könnte man die gewonnene Zeit mit Atemübungen viel besser nützen. Miteinander kombinierbare Teile in pastelligen oder erdigen Tönen eignen sich hervorragend für den Retreat-Zwiebellook: Sweater, Pullis und Cardigans werden über Shirts und Yoga-Tops getragen. Über die figurbetonte Yogaleggings passt eine bequeme Jogginghose. So ist man für alle Raum- und Körpertemperaturen gerüstet, die je nach Stimmungslage oder Übungsmodus wechseln können. Ich mag die variablen Comfy-Looks von Gwynedds und Wellicious!

3. YOGA-ACCESSOIRES

Ohne Kuschelsocken geht gar nichts! Man wird spätestens in einer längeren Meditation oder im Shavasana dankbar sein, dass man sie mitgebracht hat. Auch ein kuscheliger Cashmere-Schal (Es muss nicht Cashmere sein, aber ich liiiiiebe Cashmere und finde einfach, es gibt nichts Besseres!) erhöht den Gemütlichkeitsfaktor ungemein – und ist ganz nebenbei eine nachhaltige Anschaffung fürs Leben! Zudem lässt er sich unter empfindliche Knie oder über die Augen legen, falls man für Entspannungsmomente kein Augenkissen dabei hat. Meinen Schal habe ich letztes Jahr bei Dein Lieblingsladen erstanden. Das einzige Stück, das ich je über die Empfehlung einer Bloggerin (Joanna von Liebesbotschaft) gekauft habe und vermutlich einer der wenigen Gründe, warum ich den November doch ein bisschen mag.

4. YOGA-BEAUTYPRODUKTE

Nein, wir brauchen die Lidschattenpalette mit den 18 verschiedenen Rosé-Tönen definitiv nicht in die Beauty-Tasche stecken! Auch nicht den Concealer und auch keine Foundation in drei Nuancen – denn all das würde dem natürlichen Yoga-Glow nur im Wege stehen! Stattdessen ist man mit Wimperntusche, Augenbrauenstift und Lippenpflege bestens gerüstet. Jetzt oder nie: Bei einem Yogaretreat können wir lernen, einfach wir selbst zu sein und dem Versuch widerstehen, jeden kleinen Makel kaschieren zu wollen. Gesicht und Körper freuen sich, mit naturbelassenen hochwertigen Ölen gepflegt und massiert zu werden. Zu meinen aktuellen Lieblingsprodukten zählen die wunderbaren Öle von BUTTER Elixier. Auch mag ich die natürlichen Beauty-Produkte von Lovely Day Botanicals – sie haben eine handliche Größe, sehen gut aus und sie wirken – das Coco Gloss für seidenweiche Haare möchte ich nicht mehr missen! Will man auf Nummer sicher gehen und sich nicht auf vorhandene Hotelkosmetik verlassen, dann nimmt man am besten die eigenen Produkte mit auf die Reise. Meine persönlichen Beauty-Favorites für unterwegs sind das Travel-Kit von Stop The Water While Using Me und das Jet Set Kit von Aesop. Die kleinen Fläschchen lassen sich übrigens immer wieder neu mit dem Shampoo oder Duschgel befüllen, das man eben gerade zu Hause hat.

4. WAS REISENDE YOGIS SONST NOCH BRAUCHEN…

Es gibt ein paar Dinge, die man auf einem Yogaretreat zwar nicht unbedingt braucht, die so eine Reise aber schöner, angenehmer und gemütlicher machen. Während ein Wellness-Wochenende mit der besten Freundin eine unbeschwerte und fröhliche Sache ist, kann ein Schweigeretreat oder Selbstfindungstrip schon eher zur Herausforderung werden. Dann ist es schön, wenn man ein gutes Buch zu Rate ziehen kann, eine Duftkerze anzündet oder sich mit einem angenehmen Raumduft (Chakren-Sprays von Aveda oder Bio-Aromadüfte von Primavera zugeordnet) umgibt. Ein Talisman, Mantra-Kärtchen oder eine Mala-Kette können auf dem manchmal etwas holprigen Weg zum Selbst wichtige Begleiter sein. Ich schwöre auf den Duft von Rose, Orange und Ylang Ylang. Die ätherischen Öle (z.B. von Primavera oder Sonnentor) lassen sich auf kleine Terrakotta-Schälchen träufeln und schon fühlt man sich an jedem Platz ein bisschen mehr zuhause. Auch Kopfhörer gehören ins Yogagepäck, denn sie eröffnen weitere Rückzugsmöglichkeiten. Ob Yoga Nidra, eine geführte Meditation oder Meeresrauschen – mit gutem Sound im Ohr kann man sich der Entspannung ganz ungestört hingeben. Meine stylischen FRENDS Headphones & meine Spotify-Yoga-Playlists sind auf meinen Reisen immer mit dabei.

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