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Sponsored: Kreta, Griechenland – Wenn der Zauber einer Insel in der Vielfalt liegt

Lust auf Kreta-Urlaub? Eine einzige Reise wird nicht ausreichen, um die Insel in all ihren Facetten kennenzulernen!

Sponsored // Im Juni war ich in Kreta. Zum ersten Mal. Und ja, bestimmt nicht zum letzten Mal. Denn ich habe mir zwar Mühe gegeben, in 10 Tagen den Norden, den Süden und die Berge in der Mitte zu erkunden, doch dabei noch lange nicht alles gesehen. Die Distanzen sind schlichtweg zu groß und die Straßen schmiegen sich äußerst kreativ an die vorgegebene Topographie, um es charmant auszudrücken. Außerdem sind wir hier nicht auf dem überschaubaren Paros oder dem vor sich hin dösenden Nisyros. Nein, wir haben es mit tiefen Tälern und mächtigen Gebirgszügen zu tun. Der höchste Gipfel ist der PSILORITIS mit der stattlichen Größe von 2.456 Metern.

Und wenn wir schon von Zahlen sprechen (was ich ohnehin selten genug tue): Mit einer Fläche von mehr als 8.000 Quadratkilometern ist Kreta die größte griechische Insel. Sie ist nach Sizilien, Sardinien, Korsika und Zypern sogar die fünftgrößte im ganzen Mittelmeer. Und auch wenn es einerseits schade wäre, in fröhlicher Pauschalurlauber-Manier an nur einem einzigen Platz zu verweilen, sollte man sich nicht zu viel vornehmen. 

Ich habe versucht, die richtige Dosis zu finden, um eine Ahnung von der Vielfalt der Insel zu bekommen, ohne mich zu überfordern. So konnte ich nach meiner Yogawoche in den Bergen Kretas, einem Abstecher in den Süden und ein paar relaxten Urlaubstagen im Norden mit dem Gefühl nach Hause fliegen, einige der schönsten Spots gesehen zu haben. Für alle, die es mir nachmachen wollen, kommen hier meine Must-Sees für die erste Reise nach Kreta:

Kreta – Die Berge

Eine Yogareise hat mich in die Berge Kretas geführt. Es war schon spät in der Nacht als wir uns mit unseren Mietautos von HERAKLION in Richtung AXOS vorarbeiteten. Am nächsten Morgen wurde ich von lauten Geräuschen geweckt: von aufgeregtem Vogelgezwitscher. Das war so ziemlich der einzige Naturlärm – mal abgesehen von den dicken Regentropfen, die dieser Woche vom Himmel fielen – den meine Ohren zu hören bekamen. Nature is King müsste die Devise im ENAGRON ECO-VILLAGE lauten, das mit seiner abgeschiedenen Ruhelage die perfekte Kulisse für unser Yogaretreat bot. Wem die Stille aufs Gemüt schlägt, findet im nahegelegenen Dorf ANOGIA etwas Unterhaltung. Nicht allzu viel, aber man kann allerlei Gehäkeltes von einheimischen Frauen direkt vom Wohnzimmer aus kaufen. Oder man trinkt einen Greek Coffee in einem der Cafés am Platz. Das Städtchen verfügt, wie eine Miniaturausgabe von Lissabon, über eine Ober- und Unterstadt. Dennoch sollte man sich nicht zu viel erwarten. In den Restaurants wird Lamm gebraten, für vegetarische Spielereien fehlt die Experimentierfreudigkeit. Überhaupt scheint den Menschen in den Bergen die Lust vergangen zu sein, auf die wenigen Touristen zu warten, die den Weg vom Meer in die Abgeschiedenheit wagen. Wer in die Berge kommt, sollte es der Natur wegen tun, die hier wirklich einzigartig ist. Man wandert auf unendlichen Wegen in völliger Einsamkeit, die nur hie und da von Schafen und Ziegen unterbrochen wird, die sich wundern, was der Mensch in ihren Gefielden sucht.

Kreta – Der Süden

Ich mag die Berge, doch ich liebe das Meer noch viel mehr. Wer also einige Tage in totaler Abgeschiedenheit Yoga geübt hat und dabei ausschließlich mediterrane Vegetation vor Augen hatte, läuft Gefahr, zu vergessen, dass er ja auch dem Meer einen Besuch abstatten und seinen Körper auch mal in Salzwasser tauchen wollte. Zweieinhalb Stunden Autofahrt werden es von Axos in den Süden Kretas schon gewesen sein. Vielleicht auch drei. Kurvige Straßen. Sehr kurvig! Aber die etwas beschwerliche Fahrt lohnt sich spätestens dann, wenn sich das Auto über Serpentinen den Berg hinab schlängelt und sich die Farbe Blau in allen Schattierungen überhalb und unterhalb des Horizonts vor dem staunenden Auge ausbreitet. Aquarellartige Nuancen, wie man sie einfach nur in Griechenland zu sehen bekommt. Unzählige Cafés und Restaurants reihen sich an der malerischen Küste von SFAKIA aneinander. Man könnte hier bleiben, doch noch viel reizvoller ist es, mit einem Taxi-Boot eine der nächsten Strände anzusteuern. Wir lassen uns nach MARMARA BEACH bringen und vorerst wirkt es fast so, als gehöre uns der feine Kiesstrand ganz allein. Nach und nach treffen Wanderer ein, die von ihren Touren von den Bergen hierher finden. Auch in der Taverne DIALESKARI, die graziös auf etwas höherem Niveau gleich neben dem Strand liegt, herrscht am Nachmittag reger Betrieb. Wir essen Tsatsiki, trinken frisch gepressten Orangensaft, erfreuen uns am herrlichen Ausblick und bemerken, dass unsere 7-Euro-Sonnenliege fast ungenutzt blieb. Denn da kommt auch schon wieder unser Taxi, um uns zu unserem Ausgangspunkt zurückzubringen. Noch schnell die Beine ins Meer getaucht und mit dem Wind im Haar lasse ich die traumhaften Stunden am türkisblauen Wasser in Gedanken noch einmal vorüberziehen. Ein Ausflug, der sich definitiv gelohnt hat!

Kreta – Der Norden

Das Beste kommt zum Schluss! Meine Gastgeberin Daniela, die mit ihrem Mann die VILLA ZOE in KOUTOULOUFARI (ein kleiner Ort, der genauso entzückend ist, wie er klingt) eröffnet hat, ist zu großen Teilen Schuld daran, dass genau das mein Empfinden war. Der Norden sei viel touristischer als der Süden, hatte ich mir sagen lassen. Auf das Schlimmste gefasst, bin ich absolut überrascht, von dem, was ich vorfinde: traumhafte Buchten, klarklares Wasser, das in allen erdenklichen Farben schillert, tolle Restaurants mit großartigem Essen – und ja, echtes Leben und zuvorkommende Gastfreundschaft! Griechenland eben, wie man es kennt und liebt! Keine Frage, die Touristenfallen wird es im Norden ganz sicher geben, gesehen habe ich sie nicht. Denn Daniela weiht mich ausschließlich in ihre absoluten Lieblingsplätze ein – einer besser als der andere. Zum Sonnenuntergang verspeise ich die besten Zucchinibällchen meines Lebens im SARADARI Restaurant an der Promenade von CHERSONISSOS. Nicht weit davon locken an einem anderen Tag köstliche Mezze im YA-RESTAURANT. Natur pur samt weitläufigem Sandstrand erwartet mich am MALIA BEACH. Und zum Shoppen und Kaffee trinken entführt mich Daniela nach AGIOS NIKOLAOS, die für manche zu den schönsten Städten Kretas zählt. Ihr besonderes Flair hat sie dem mittig gelegenen VOULISMENI-SEE zu verdanken. Wobei mir die Stadt vor allem durch die vielen Shoppingadressen in Erinnerung geblieben ist, zu denen mich Daniela mit großer Stilsicherheit führt (Beweis: das Kleid auf dem Foto oben!). Will man den Norden von seiner schönsten Seite erleben, empfehle ich daher, sich einfach in der VILLA ZOE einzuquartieren.

Wer wenig Zeit für die Reiseplanung hat, Kosten sparen möchte oder einfach nur griechische Sonne tanken möchte, legt den Kreta-Urlaub am besten in die Hände des Spezialisten. Die Kreta-Angebote des Reiseanbieters Alltours lassen durchaus auch den Individualreisenden schwach werden. Und warum die praktische Pauschalreise nicht nutzen, um einen ersten Eindruck von der Insel zu bekommen? Man muss ohnehin wiederkommen. Und das kann man später immer noch auf eigene Faust tun. So groß, so vielfältig, so reizvoll – ein einzige Reise nach Kreta ist einfach nicht genug!

Hinweis: Dieser Blogpost wurde von Alltours unterstützt und gibt ausschließlich meine ehrlichen Meinungen und authentischen Erfahrungen wider.

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