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Was tun Flashpacker im November? Tee trinken und Inspirationen sammeln!

Im November ist der versierte Flashpacker nicht zwangsläufig auf Reisen. Stattdessen plant er schon eifrig das kommende Reisejahr und lässt sich inspirieren.

Es gibt Leute, die sind im November ganz gerne irgendwo anders. Den Backpacker zieht es jetzt allmählich nach Asien oder Indien. Manch anderen nach Australien, Neuseeland, Kalifornien oder Hawaii. Überall dorthin, wo der Sommer gerade in den Startlöchern steckt oder wo er nicht so leicht totzukriegen ist. Ich komme hingegen im November – nach intensiven, sommerverlängernden Maßnahmen – erst Mal zu Hause an. Doch sitze ich nicht etwa tatenlos herum und warte, dass irgendwelche Reisepläne mein Wohnzimmer durchkreuzen. Nein, ich plane das nächste Reisejahr, leg’ die Füße hoch und lasse mich inspirieren.

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Step 1: Fixtermine & Highlights abstecken

Zuerst stecke ich im Kalender grob die Highlights ab, die ich im kommenden Jahr nicht verpassen darf. Da sind natürlich meine Yoga-Events zu vermerken: die Yoga-Conference in NYC, ein Yoga-Workshop in London und mein eigenes “Yoga mit Freunden”-Retreat im Oktober. Dazu kommen Termine, die der Freundeskreis bestimmt: Da ist die Hochzeitsparty meiner libanesischen Freundin auf Mykonos und das Drachenbootrennen meiner kanadischen Freundin in Ravenna.

Step 2: Von Lieblingsdestinationen und Weekendtrips

Wie wäre es, das neue Jahr an einem Lieblingsort zu beginnen? Oder noch besser: Das alte Jahr an diesem zu beenden? Ob Beach, Stadt oder Eisscholle spielt dabei keine Rolle. Eifrige FYT-Leser kennen meine Lieblingsdestination bestimmt schon: die Algarve. Da muss ich mit meinem Liebsten im Dezember also wieder hin. Ein budgetschonendes Vorhaben, da niemand sonst um diese Jahrzeit dort hinfährt. Und weil’s so günstig ist und so viel ökonomischer, bleibe ich auch gleich etwas länger.

Liebende brauchen Rituale – und Lieblingsplätze, die sie mehr als einmal und länger als ein Wochenende bereisen.

Meine geliebten Weekend- und Städtetrips plane ich kurzfristig oder gar nicht: Da kann es nämlich schon mal sein, dass ich im Februar beschließe, mal schnell nach Mallorca zu fliegen oder am Freitag losfahre, um ein spontanes Wochenende irgendwo in Italien zu verbringen.

Step 3: Abtauchen in die wunderbare Welt des WWW

Auf dem Sofa mit einer Tasse Tee kuscheln – das ist ja etwas, was ich eher selten tue, da da meist ein Trolley ist, der gepackt werden möchte. Dennoch: Der November ist wie geschaffen, um Sesshaftigkeit zu demonstrieren! Oder zumindest so zu tun als ob. Wenn’s draußen kalt und ungemütlich ist, surfe ich durch’s WWW und hole mir alles, was Flashpacking noch schöner, effektiver und günstiger, auf die Kuschelcouch. Bin ich nicht gleich in Buchungslaune, dann schmökere ich erst mal bei I-ESCAPE, CHIC RETREATS, MR. & MRS. SMITH oder WELCOME BEYOND. Ich abonniere lesenswerte Travel-Newsletter – vom CONDÉ NAST TRAVELLER, der INSIDEREI oder TRENDLAND. Nicht zu vergessen: Schauen, was es bei den Reisebloggerkollegen Neues gibt. Mir mag’s, wenn Blogs nicht nur gute Inhalte bieten, sondern auch schön anzusehen sind – wie die Blogs von SmaracujaBedouin Writer und Cookiesound.

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Step 5: Sich das Reisen schön blättern!

Das Internet ist wunderbar, doch es geht einfach nichts über schöne Magazine mit grandiosen Layouts und fetten Formaten. Was sich neben meinem Sofa stapelt? Das wunderschöne BLUE Surf & Travel Jahrbuch und ein paar CAP Z-Ausgaben (früher: GAP Z), das Schweizer Heft IMAGINE mit dem schönen Untertitel “travel & savoir vivre und gerne auch ein FOOD & TRAVEL, da ich gerade verborgene Kochtalente entdecke. Grandios schön ist auch das ENDLESS MAGAZINE. Die bisher einzige Edition, die es gab trägt den Subtitel “The Trip Family Traveling” und ist mittlerweile fast überall ausverkauft. Wie gut, dass die stilvolle Family auf ihrem Blog weiterreist.

Warum es sich zu Hause am schönsten durch die Welt blättert? Weil ein Reisemagazin Lust aufs Reisen machen soll und nicht mitgeschleppt werden will, wenn man es ohnehin schon ist.

Step 4: Her mit den Coffeetable-Books!

Ich liebe diese aufgehübschten Hardcover-Bibeln und ärgere mich noch heute, dass ich das Kultbuch über Jack O’Neill, den Urvater des Surfens, nicht gekauft habe, als es noch nicht diesen überteuerten Liebhaberpreis hatte. Wer sich Reiseinspirationen auf den Wohnzimmertisch legen möchte, der stöbert am besten beim Taschenverlag: Die “LIVING IN…Bali, Mexico, Marokko und sonst wo”-Bücher sind quadratisch, erschwinglich, gut. Mein aktueller Favorit ist die Neuauflage von GREAT YOGA RETREATS mit den weltweit schönsten Plätzen, um sich selbst zu finden. Auch der teNeues-Verlag versteht etwas vom Reisen: “Cool” sind nicht nur die COOL CITY POCKET GUIDES, sondern auch die LIVING IN STYLE-Bücher und der Schmöker COOL ESCAPES BEACH RESORTS.

Mein Tipp für alle Flashpacker, die gerade nicht auf Reisen sind: Freut euch auf den November, legt die Füße hoch und holt euch die Welt des stilvollen Reisens ins gemütliche Wohnzimmer! Träumt von euren Lieblingsdestinationen und lasst mich gerne wissen, welche das sind… *immerneugierigbin*

 

 

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2 comments

  1. Ich persönlich finde es auch mal schön, einen Monat zu Hause zu verbringen und sich für neue Reisen Inspirationen und Informationen zu holen. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, und die kann man bei der Planung der bevorstehenden Reisen so richtig auskosten. :)
    Und schließlich sollte man ja auch mal die schönen Weihnachtsmärkte im eigenen Land besichtigen und den heimischen Punsch zumindest verkostet haben. :D
    Schöne Grüße, Julia

    1. Weihnachtspunsch ist ein super Argument für’s Zuhausebleiben! Aber da fällt mir ein: das können die in Antwerpen auch ganz gut – am liebsten mit Amaretto! Hm, und schon wieder ein Reiseziel auf der Liste…;-)

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