My Souvenir from…Portoroz & Piran, Slowenien

14. September 2015

Ein Olivenzweig und das Glück

Es ist das preiswerteste Souvenir, das ich bisher von meinen Reisen mit nach Hause gebracht habe. Vielleicht aber auch das wertvollste. Mein Olivenzweig aus Slowenien.

Komisches Mitbringsel, mag vielleicht der ein oder andere Leser hier denken. Und dann noch einen gesamten Blogpost über was…einen Olivenzweig? Echt jetzt? Ja, ganz echt und aufrichtig. Denn ich stehe auf Oliven, Olivenbäume – und auf Olivenzweige auch. Das war schon immer so. Das liegt nicht nur an diesem unnachahmlichen Mattgrün der Blätter, es liegt auch daran, dass im Alpenland keine Olivenbäume wachsen und man sich somit das mediterrane Flair erst künstlich erarbeiten muss. Und es ist doch eigentlich naheliegend sich ein bisschen Grünzeug vom Meer mit nach Hause zu nehmen. So wie Muscheln oder Steine. Nicht, dass ich es nicht auch schon mit Feigenblättern versucht hätte. Aber nichts ist so robust und genügsam wie der Olivenbaum.

So oft war ich am Meer, hab an die Muscheln gedacht, aber nie an die Olivenzweige. Erst in Slowenien kam mir der glorreiche Gedanke, dass ich ein praktisches Souvenir brauche, das mich noch möglichst lange an den Sommer erinnert. Ja, es hätte in Portorož auch wunderbares Flor de Sal und andere Meersalz-Produkte aus den lokalen Salinen gegeben. Aber Meersalz bringe ich ja schon seit Jahrzehnten tonnenweise vom Atlantik mit nach Hause. Das wäre also nicht wirklich etwas Neues gewesen.

Und so erfreue ich mich seit Tagen an meinen mitgebrachten Olivenzweigen, die in simple, transparente Gläser gesteckt, ein ganz herrliches Bild in meinen 4 Wänden abgeben. Wie Blumensträuße stecken sie im Wasser, wobei ich immer mehr der Überzeugung bin, dass meine Olivendeko das gar nicht nötig hätte. Die Zweige behalten wahrscheinlich ihr frisch gepflücktes Aussehen auch ohne Hilfsmittel und finden das Wasser, in dem sie stecken, eher irritierend. Wie dem auch sei: Ich liebe mein Souvenir! Gekostet hat es auch nichts. Und ich werde es wieder tun. In der Hoffnung, es ist legal, hie und da ein paar Zweige von mediterranen Bäumen zu entwenden. Es macht mich einfach glücklich und somit ist es im weitesten Sinne ja für den guten Zweck!  

Noch ein paar Instagram-Impressionen aus Slowenien gefällig? Unter dem Hashtag #FYTinSlovenia und meinem INSTAtrip #20 nach Piran & Portorož wirst du fündig!

3 Comments

  • Reply Kerstin 14. September 2015 at 14:26

    Oh ich liebe Olivenbäume und finde es eine super süße Idee das du Zweige mit Nachhause genommen hast. Ich kann mir auch vorstellen dass das ganze super süß aussieht in der Wohnung :)

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com

  • Reply neni 15. September 2015 at 15:43

    Der Zweig ist auf jeden Fall fotogen!

    • Reply Jeanette 16. September 2015 at 22:07

      …auf alle Fälle schaut die Deko nach 2 Wochen immer noch top aus! Die Olivenzweige leben sogar ohne Wasser weiter! Nach Muscheln auf jeden Fall das beste mediterrane Souvenir! Kann ich nur empfehlen! Holt den Sommer nochmals ins Wohnzimmer ;-)

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