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instaTrip #1: Italien in Bildern, Worten und Gedanken

Mit dem Meer erwachen. Atmen. Sein. Fußabdrücke im Sand, die mit der nächsten Welle verschwinden, als wären sie nie da gewesen. Als möchten sie einen daran erinnern: Lebe den Moment!

Liegestuhl an Liegestuhl. Sonnenschirm an Sonnenschirm. Man könnte sagen, der Reiz des Strandlebens ginge dadurch verloren. Doch irgendwie gehören sie dazu. Dazu gemacht, um es dem Menschen an jenem Ort bequem zu machen, an dem er sich am wohlsten fühlt.


Liegestuhlreihen – beruhigende Symmetrien, die sich mit dem Rhythmus des Meeres arrangieren. Das monotone Geräusch des Löffels, der in der Espressotasse seine Runden dreht. Es muss die Gleichförmigkeit sein, die den Geist Gelassenheit üben lässt.

Wolken und Wind, die der vom Sommer getragenen Laune nichts anhaben können. Ein Sommer, der dazu da ist, um die Leichtigkeit, die dem Leben innewohnt, zu spüren. Ein Sommer, der sich während eines Gewitters oder Regens kurz zurückzieht; mit der Gewissheit, dass dies ein Schauspiel von kurzer Dauer ist. Nur reine Theatralik, um seine besonderen Talente kurz darauf noch besser zu entfalten.

Die Farbe Rot, die mit Sand, Meer und Horizont eine kontrastreiche Symbiose eingeht. Rettungsboote, die gar nicht erst beweisen müssen, wie lange sie schon Teil eines inszenierten Gesamtkonzepts sind. Musste jemals jemand aus der Adria gerettet werden? Oder müsste man sich selbst retten? Vor den hinter der dunklen Sonnenbrille versteckten Blicken des in Rot gehüllten Retters?

Mein rotes Kleid. Der rote Rettungsring. Nebenschauplätze, die mit der nächsten Welle schon wieder vergessen sind. So wie sich jede Woge in ihrem eigenen Rhythmus neu erfindet, so ist es jeder Atemzug, jeder Moment, der die Welt in einem neuen Licht erscheinen lässt.

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3 comments

  1. Gefällt mir :-)

  2. Wow, wirklich gelungene Bilder, vor allem das Artikelbild! :-)

    1. Danke, liebe Mela! Das war ein Glückstreffer mit zwei Foto-Apps übereinander ;-)