FYT Tipps & Inspiration: Checkliste für dein Yogaretreat

2. Mai 2018
yogaretreat tipps und packliste

Checkliste Yogaretreat: Tipps, Vorbereitungen & Packliste für deine nächste Yogareise

Dieser Beitrag wurde von Valneva Österreich gesponsert.

Das nächste Yogaretreat ist nicht mehr weit? Oder ist es vielleicht sogar das erste Mal, dass du eine Yogareise planst? In dieser Checkliste findest du alles, was du wissen musst!

Kofferpacken für die Yogareise

Mittlerweile bin ich wirklich gut darin, meinen Trolley für so ziemlich jede Yogareise zu packen. Wie alles im Leben ist es nämlich eine Frage der Balance! Und so ist es weder mein Ziel, möglichst minimalistisch nur mit dem Nötigsten zu reisen, aber auch nicht, wie eine verwöhnte Diva mit einem viel zu großen Koffer an einem Retreatort anzukommen.

Retreat ist natürlich nicht gleich Retreat. Es macht einen Unterschied, ob man für eine Woche nach Portugal zum lässigen Yoga-Surf-Retreat aufbricht, in Indien einen Monat lang im bescheidenen Ashram abtaucht oder auf einem luxuriösen Refugium auf den Seychellen zum Sunset einen geschmeidigen Downdog hinlegt. Und doch – so viel kann ich aus meiner Erfahrung sagen – gibt es bestimmte Dinge, die für den Frequent-Yoga-Traveller einfach immer Gültigkeit haben.

Hier kommt meine persönliche Checkliste fürs Yogaretreat mit Tipps, die man beherzigen sollte, bevor man die Reise zum Ich antritt!

Checkliste Yogaretreat richtig Koffer packen

Checkliste Yogaretreat

#1 Yoga-Packliste: Kleidung & Accessoires

Man sollte immer davon ausgehen, dass das Wetter am Ankunftsort nicht so ist, wie man es erwartet hat. Der Wetterbericht ist dabei zweitrangig, denn das eigene Hitze- und Kälteempfinden ist eine sehr subjektive Sache. Ich gehöre definitiv zur Kategorie reisender Eiszapfen, also packe ich auch für eine Reise in warme Gefielde stets Dinge wie ein warmes Paar Socken, ein langärmeliges Shirt, einen kuscheligen Cardigan & eine dünne Funktionsjacke ein. Zudem versuche ich mich beim Packen an ein Farbschema zu halten, um nicht bunt wie ein Clown zur Yoga-Einheit zur erscheinen (Wer es kunterbunt mag, hat natürlich mehr Freiraum!). Da oftmals in Ruhehaltungen verweilt, einem Talk gelauscht oder meditiert wird, empfehle ich, einen großen Schal (für mich darf es Cashmere sein – gleicht Hitze und Kälte aus!) oder Poncho dabei zu haben. Somit ist man auch für schattige oder windige Plätze bestens gerüstet. Meine Yoga-Outfits wähle ich jedenfalls so, dass ich maximale Kombinationsmöglichkeiten für verschiedene Gelegenheiten habe. (Ich habe das so perfektioniert, dass sich die Leute oft fragen, wie ich trotz meinem kleinen Trolley jeden Tag anders angezogen sein kann! Übung macht eben den Meister – sag’ ich da nur! ;) 

Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass es angenehm ist, längere Oberteile (bis über den Po) im Gepäck zu haben. So fühlt man sich auch mit Yogaleggings ‘ordentlich’ angezogen, um zum Beispiel von der Yogaeinheit direkt zum Frühstück zu gehen (was gerade in stilvollen Refugien, wo auch Nicht-Yogagäste ein und aus gehen, angebracht ist). Auch Hoodies und Westen mit Kapuze sind eine gemütliche Sache, um sich im Shavasana und bei Meditationen besser zu entspannen und warm zu halten.

Beispiel-Packliste für ein 1-wöchiges Yogaretreat:

  • 1-2 lange, 1-2 kurze und 1-2 Capri-Yogapants (je nach Klima am Retreatort)
  • für jeden Tag mind. 1 Shirt (Tank-Tops, lange und kurze Ärmel / je nach Klima am Retreatort)
  • mind. 1 dünnes Wickelshirt, längeres Oversize-Shirt oder Hoodie-Shirt für den perfekten Yoga-Zwiebellock
  • 3-4 Sport-Bras + 1-2 lange, eng anliegende Tops (wärmend um die Nieren, für alle Yogis, die leicht frieren)
  • 1 großen kuscheligen Schal oder Poncho (für den Weg zum Yogashala, für Mediation und Shavasana)
  • 1-2 Paar warme Socken
  • 1 Paar Flip-Flops, 1 x geschlossene Schuhe (am besten Slipper ohne Schnürung, z.B. Stoff-Espadrilles)
  • mind. 1 schlichtes, unkompliziertes Outfit, das nicht nach Yoga aussieht (z.B. für frei gestaltbare Abende, festliches Dinner, Ausflüge)
  • 1 Outfit für Outdoor-Aktivitäten (z.B. leichte Windjacke, atmungsaktive und leicht trockende Sportkleidung)
  • 1 Anreise- und Abreise-Outfit (es spart Platz, so abzureisen, wie man gekommen ist – z.B. die klassische Jeans-T-Shirt-Sweater-Kombi, dazu Sneakers, eventuell bequeme Jacke)
  • 1 Stoffbeutel (perfekt für diverse Utensilien während des Retreats – Trinkflasche, Notizbuch, Socken…)

#2 Yoga-Packliste: Yogamatte & Props (Yoga-Hilfsmittel)

Yoga auf Reisen ist ja deshalb so eine sympathische Sache, weil nicht allzu viel Equipment nötig ist. Möchte man mit der eigenen Yogamatte reisen (was ich grundsätzlich empfehle, denn es ist einfach wunderbar, sich auf den eigenen gewohnten 2 Quadratmeter Kautschuk auszustrecken), sollte man eine handliche Matte wählen. Spezielle Travel-Mats (z.B. Manduka oder Jade Yoga) lassen sich leicht transportieren und dünn wie ein Handtuch zusammenfalten. Wer noch Platz im Trolley findet, kann auch Blöcke, Gurt und Augenkissen auf die Yogareise mitnehmen. Meist lässt es sich aber auch ohne zusätzliche Props auskommen. Mit etwas Glück sind sogar nützliche Accessoires wie Yogabolster, Meditationskissen und Decken am Retreatort vorhanden. Ich persönlich packe übrigens immer gerne ein Theraband für kleine Workout-Sessions zwischendurch in den Trolley – wiegt kaum etwas und braucht nicht viel Platz! Somit ist auch nichts vertan, sollte man die (meist unbeliebten) Core- & Stabilisations-Übungen nicht machen wollen.

#3 Yoga-Packliste: Spirituelles Equipment

Was manchen absolut überflüssig erscheinen mag, ist für mich mittlerweile unverzichtbar geworden. Ja, ich steh auf Eso, auch wenn ich nicht unbedingt in Batik-Pumphosen herumlaufe. Ich reise zwar nicht mit einem 3 Kilo schweren Buddha um die Welt, allerdings gibt es ein paar Dinge, die mich überall sicher und zuhause fühlen lassen: meine Malakette, ein kleiner Heilstein (z.B. Bergkristall oder Rosenquarz), ein Notizbuch, ein Stück Palo Santo Holz und ein selbstgemischtes Duftöl. Manchmal ziehe ich vor meiner Reise auch noch eine persönliche Seelenbotschaft aus einem meiner Kartendecks. Und da so eine Karte kaum ins Gewicht fällt, begleitet sie mich als Talisman während meiner ganzen Reise. Wem das zu viel Ballast ist, findet auch an jedem Retreatort schöne Begleiter und Erinnerungsstücke: eine Muschel vom Strandspaziergang, ein schönes Blatt oder eine Blüte, die man zwischen Buchseiten trocknet, oder ein anderes besonderes Accessoires (darf auf etwas Gekauftes sein), das einen immer an diese Reise erinnern wird.

#4 Handgepäck

Dem Handgepäck kommt insbesondere bei fernen Destinationen bzw. Langstreckenflügen eine große Bedeutung zu. Ich wähle immer eine geräumige Tasche mit übersichtlichen Seitenfächern und Umhängegurt, in die ich alles stecke, was meinen Flug komfortabler gestaltet. Mit dem Inhalt ließe sich auch locker einen Tag überleben, falls der Trolley irgendwo verloren geht oder sonstige Zwischenfälle passieren.

Checkliste Handgepäck für deinen Yogatrip:

  • Gesunde Snacks (Müsli- und Proteinriegel, Goji-Beeren, Nüsse, Superfood-Travelpacks (z.B. feinstoff)
  • Trinkflasche zum Auffüllen, Teebeutel
  • Warme Socken & Kaschmirschal (z.B. marisom)
  • Kosmetikbeutel: Bambus-Zahnbürste, Mini-Zahngel (z.B. Ringana), Erfrischungsspray (z.B. Primavera oder selbst gemacht)
  • Outfit: Flip-Flops, T-Shirt, kurze Hose (vor allem, wenn das Klima am Ankunftsort ein anderes ist; in meinem Fall meistens wärmer/ist gleichzeitig ein Notfall-Outfit, sollte der Koffer nicht mitkommen)
  • eventuell: Travel-Yogamat (somit steht dem Downdog auch beim Stop-Over am Flughafen nichts im Wege; einige Airports verfügen mittlerweile über eigene Yogaräume)
  • Augenmaske, Ohropax, Kopfhörer (+ passender Zwischenstecker fürs Flugzeug bzw. kabellose Bluetooth-Headphones)
  • kleine Reise-Apotheke (siehe #5)
  • 1-2 gute (nicht allzu schwere) Bücher (wer weniger altmodisch ist, nimmt den Kindle), 1 Notiz-/Tagebuch
  • iPad, Foto-Kamera, Ladekabeln, Reisestromadapter und sonstiges Technik-Equipment

#5 Reise-Apotheke & Impfungen

{ANZEIGE} Natürlich beschäftigen sich die schöngeistigen Yogis lieber mit der Frage, welche Yoga-Hotpants farblich am besten in den balinesischen Dschungel passen, allerdings sollte man auch die pragmatischen Reisevorbereitungen nicht aus den Augen lassen. Dazu gehört bei einer Fernreise auf jeden Fall ein Blick in den Impfpass. Mit dem Reisemedizincheck ist der nächste Tropenarzt in der Nähe schnell gefunden. Abgesehen von den nötigen Impfungen, ist man dort auch für Empfehlungen rund um nützliche Reisemedikamente an der besten Adresse. In meiner kleinen Reiseapotheke habe ich darüber hinaus meine persönlichen Must-haves immer dabei: Notfalltropfen, eine kleine hömöopathische Taschenapotheke, Pflaster in diversen Größen, Kopfwehtabletten, Ohropax und hochdosierte Vitamin C-Tabletten. Diese Basics packe ich übrigens nicht nur in den Trolley, sondern verteile sie auch griffbereit an anderen Orten, wie Jackentaschen, Handgepäck und Geldbörse!


#6 Das richtige Mindset

Meist ist man ja vor einer Reise – vor allem wenn sie über einen längeren Zeitraum an einen fernen Ort führt – doch ziemlich aufgeregt, wenn auch im positiven Sinne.  Gerade wenn das vielleicht allererste Yogaretreat an eine noch unbekannte Destination führt – vielleicht Bali, Indien oder Costa Rica – mischen sich zur Ungewissheit, welche Abenteuer auf dem eigenen spirituellen Pfad wohl warten, auch ganz banale Gedanken: Habe ich auch wirklich an alles gedacht? Sollte ich X oder Y mitnehmen? Oder soll ich X oder Y doch lieber zu Hause lassen? Mein Tipp: Entspanne dich! Natürlich musst du an die Basics denken (Visa beantragen, Reisepass auf Gültigkeit überprüfen, Bargeld in der richtigen Währung mitnehmen etc.), doch die meisten Dinge lassen sich an Ort und Stelle irgendwie auftreiben. So ist es zum Beispiel kein Drama, den Mückenschutz oder das Strandtuch vergessen zu haben, denn in Bali gibt es vermutlich wirksamere Hausmittel gegen Moskitos und in Indien viel schönere Strandtücher als zu Hause.

Ich habe mir vor so mancher Reise schon den Kopf zerbrochen und dann danach festgestellt, dass meine Sorgen völlig überflüssig waren. Zudem ist jede Reise an sich schon ein Test, wie man mit den äußeren Umständen umgeht: Raste ich völlig aus, weil etwas nicht wie geplant verläuft? Bin ich genervt, nur weil ich meinen Lieblingsbikini zu Hause vergessen habe? Oder gelingt es mir, größtmögliche Ruhe zu bewahren, selbst wenn ich die Nacht am Flughafen verbringen muss, mir der Ausblick nicht gefällt, das Essen nicht schmeckt oder eine Kakerlake mein Zimmer kreuzt? Alte Muster und Gewohnheiten loslassen & Platz machen für neue Erlebnisse und Erkenntnisse! – eine Yogareise ist die beste Gelegenheit dazu! 

Um es in aller Kürze zu sagen: Go with the Flow!

Wenn du mit dem Strom des Lebens mitfließt und dich vertrauensvoll in dein Yoga-Abenteuer begibst, dann wirst du mit wunderbaren Erkenntnissen zurückkehren! Versprochen! Jede Yogareise verändert dich! Ja, sich macht dich vermutlich sensibler und verletzlicher, was nicht unbedingt ein Nachteil ist, sondern eine große Bereicherung sein kann. Ein Yogatrip bringt dich deiner eigenen Essenz ein Stückchen näher, sie macht dich stärker, leichter, glücklicher und gelassener! Ja, Yogaretreats können sogar ein bisschen süchtig machen!

Wohin es dich auch verschlägt – nach Sardinien, Mallorca oder an die Algarve, nach Thailand, Australien oder Kalifornien – denke immer daran: Du hast diese Reise gewählt, weil es in deinem Leben so vorgesehen ist und der Zeitpunkt gerade richtig ist, auch wenn du dir nicht sicher bist, die ideale Entscheidung getroffen zu haben.

Vergeude deine Zeit nicht mit Zweifeln, sondern vertraue darauf, dass du auf dem richtigen Weg bist! Das Universum meint es immer gut mit dir! :)

Hab’ eine wundervolle Reise zu dir selbst!

Aloha & Namasté

Jeanette

checkliste-yogareise

Hinweis: Dieser Beitrag wurde von Valneva Österreich gesponsert. Danke, dass dieser Blogpost durch diese Zusammenarbeit möglich gemacht wurde. 

2 Comments

  • Reply Maarten 18. September 2018 at 10:20

    danke für den Artikel den ich mir gerade wieder durchgelesen habe. Ich finde die Tipps super.
    Liebe Grüße,
    Maarten

    • Reply Jeanette 18. September 2018 at 19:00

      Danke, freut mich, wenn die Tipps hilfreich sind! LG Jeanette

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