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FYT Travelosophy: Sehnsucht, Reiz und Ehrfurcht…die Wellen des Atlantiks

Lagos an der Algarve Küste.jpg

Das Meer und die Wellen haben mich schon immer fasziniert. Die schönsten rollen an der Algarve an die Küste.

Ich wollte immer reisen, also habe ich meinen Trolley gepackt. Ich wollte immer schreiben, also habe ich alles, was mir in den Sinn kam, aufgeschrieben oder noch lieber: in die Tastatur getippt. Ich war immer besessen davon, dem Meer so nahe wie möglich zu sein. Eine Mischung aus Hingabe und Ehrfurcht gegenüber den Naturgewalten. Ich habe immer den Lifestyle der Surfer bewundert, konnte stundenlang dasitzen und ihnen dabei zuschauen, wenn sie auf magische Weise eins wurden mit dem Meer. Nirgendwo habe ich bisher schönere Wellen gesehen als vor der portugiesischen Küste. Gewaltig, aber nicht unberechenbar. Aufgereiht wie auf einer Perlenkette. Irgendwann musste ich das Surfen lernen. Selbst die Wellen unter mir und meinem Board spüren und die Kälte des Atlantiks überall dort, wo der Neoprenanzug zu Ende ist.

Wenn ich große Wellen sehe, schlägt mein Herz schneller. Es ist eine sonderbare Mischung aus Sehnsucht und Respekt. Ich mag weiterhin an guten Texten feilen und ich werde niemals aufhören zu reisen. Die Sache mit der begnadeten Surferin habe ich allerdings abgehakt. Man muss nicht alles im Leben perfekt beherrschen. Es reicht, das Gefühl erlebt zu haben und zu wissen, wie es da draußen ist, im Line-up. Dort wo sich der unzähmbare Atlantik sanft aufbäumt. Ich kann immer noch stundenlang dasitzen, den Blick auf die Oberfläche des Meeres gerichtet. Nichts, das mich ablenken könnte, kein einziger unnötiger Gedanke. Von der meditativen Wirkung bin ich überzeugt. Meinen Atem auf den Rhythmus des Ozeans einzustimmen, zählt zu meinen Lieblingsübungen. Wer das einmal probiert hat, weiß, was ich meine.

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One comment

  1. Du hast es gut beschrieben, das Meer hinterlässt wirklich einen Eindruck von Sehnsucht und Respekt. :)