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A FLASHPACKER’S LIFE…im Mai: Von tiefgrünen Smoothies, Nachmittagen am Wolfgangsee und Yogakonferenzen in Köln

Was in den letzten Wochen geschah? Power Yoga mit Bryan Kest in Salzburg, noch mehr Yoga auf der Yogaconference in Köln und dazwischen ein Nachmittag auf dem Sofa und am Wolfgangsee.

Ich gestehe, ich bin ein Instagram-Addict. Ich bin ein i-Phone-für-alles-User. Ich bin ein Yogi-auf-der-Durchreise. Ich bin ein Flashpacker wie aus dem Bilderbuch. Reisend, rastlos, ruhelos. Das Leben ist kurz, sagt man. Und das stimmt auch. Deshalb packt man möglichst viel hinein. Und deshalb erscheint die Zeit so kurz. Nicht, dass sie wirklich kürzer werden würde. Denn Zeit ist ein Konstrukt. Zeit vergeht nicht. Wir vergehen. Ach, die Wissenschaft und die Philosophen sind so schlau. Zumindest beweist es, dass ich noch eines kann: Bücher lesen. Wenn auch mehrere gleichzeitig und selten in einem durch bis zum Schluss.

Deshalb kommt mir dieses Instagram-Leben so gelegen. In kleine Stücke zerteilte Schnipsel aus dem Leben, mit Filtern versehen, schöner als die rosarote Brille. Tja, wenn das im wahren Leben so einfach wäre. Aber eigentlich egal, denn die Erinnerung verblasst. Die eigene und die der anderen sowieso. Ein Instagram-Bild beflügelt das Ego und ist nach wenigen Minuten doch schon wieder passé. Es wurde geschaffen, um gleich wieder zu verschwinden. Vielleicht kam ich deshalb auf die Idee, ein paar Instapics auf meinem Blog festzuhalten. Sie ein bisschen länger zu konservieren als nur für den Augenblick. Und damit im Patchwork-Verfahren all das erzählen, das zu unbedeutend erscheint, eine Geschichte für sich allein zu sein.

A FLASHPACKER’S LIFE im Mai

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1. Gurkenwasser mit Minze & Erdbeeren

Ich trinke zuwenig. Daher stelle ich gerne Wasserkaraffen auf meinen Schreibtisch, die mich daran erinnern. Schön, ist es, wenn irgendetwas darin schwimmt. Zuerst war es die Gurke, mit allem anderen experimentiere ich noch. Erdbeeren und Minze machen sich auch ganz gut darin. Optisch und geschmacklich.

2. Mein Boot aus Papier

Mit unendlicher Kreativität gesegnet, bin ich so ruhelos, dass ich nicht einfach am Ufer des Wolfgangsees relaxen kann, sondern ein Boot basteln muss. Aus einer Buchseite, einem Ast und einem Blatt. Es war wirklich hübsch, doch es ist gekentert, ziemlich schnell.

3. Mein Souvenir aus Mykonos

Meine goldene Muschel macht mir jeden Tag Freude. Ich schaue auf mein Handgelenk und schon träume  ich vom Meer.

4. Power Yoga mit Bryan Kest

Bryan Kest war in Salzburg. Ja, genau DER Bryan Kest, der Power Yoga Begründer aus Kalifornien. Bei einem Yogaretreat habe ich ihn spontan nach Salzburg eingeladen. Jetzt war er zum dritten Mal da. Und ich bin ein noch größerer Fan von simplen Lebensweisheiten und geradlinigem Yoga.

5. Mein tiefgrüner Smoothie

Viel Spinat und wenig Erdbeeren ergeben ein ziemlich unattraktives Grün. Wirkt also doppelt gesund und hat sogar geschmeckt. Ich nannte den Smoothie PRE-BELLA-ITALIA-DETOX-Drink, weil ich über Pfingsten nach Italien fahren und prophylaktisch schon mal den Pizza-Pasta-Gelato-Cappuccino-Aperol-Orgien entgegen wirken wollte.

6. Verliebte Enten am Wolfgangsee

Die Enten schwammen an jenem Nachmittag am Wolfgangsee vorbei, an dem ich das Papierboot gebastelt hatte. Die beiden Erpel waren entweder auf der Suche nach ihren Traumfrauen, in das eigene Geschlecht verliebt oder machten sich einen schönen Tag unter Kumpels. Man weiß es nicht so genau…

7. Meine neue Schlafmaske

Mein Schlafmasken-Verschleiß ist außer Kontrolle geraten. Ich weiß nicht wie, aber sie kommen mir ständig abhanden. In Hotelbetten sowieso und mittlerweile auch zu Hause (weil ich auch da nicht ohne schlafen kann ;-). Irgendwie war ich sogar froh, als die letzte spurlos in meinem Schlafzimmer verschwand, so hatte ich einen guten Grund, ein neues, chices Modell der Marke Daydream (die besten Schlafbrillen überhaupt – und nein, für diese Aussage werde ich nicht bezahlt) zu erstehen – mit Stickereien in meiner Lieblingsfarbe!

8. Ein verregneter Sonntag auf der Couch

Wozu ich ein Sofa besitze, weiß ich eigentlich nicht. Amortisiert hat sie sich jedenfalls in den letzten 4 Jahren noch nicht. Ich bin überall, nur nie auf meiner Couch. Als ich letzten Sonntag aus Köln zurückkam, hat es in Strömen geregnet. Also konnte ich endlich mal dieses Relax-Szenario proben, das ich sonst nur aus Zeitschriften kenne. Es hat funktioniert. Allerdings fühlte ich mich davor noch schnell dazu berufen, meinem Küchentisch einen neuen Anstrich zu geben ;-)

9. Workshop mit Meghan Currie auf der Yogaconference in Köln

Ja, da war ich also auf der Yogaconference Germany. Für 48 Stunden Flashpacker-like nach Köln geflogen. Dort habe ich einige Yogafreunde getroffen, Bryan Kest nochmals Hallo gesagt und einen Workshop mit der herzerfrischenden Meghan Currie absolviert. Und dann war da noch Cameron Shayne mit seinem “Better Sex for real Yogis”, aber das ist eine andere Geschichte…

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One comment

  1. Ich nutze Instagram nicht. Aber deine Blog macht mir denken, dass Ich probieren das muss! :)